Handball bei der TSF Ditzingen Nur 80 Prozent Leistung reichen nicht zum Sieg

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Am Samstag ab 20 Uhr gilt es: Die Handballer der TSF Ditzingen müssen Vollgas geben. Foto:  

Ditzingen - Mit einem 18-Mann-starken Kader starten die Handballer der TSF Ditzingen in die neu geschaffene zweigleisige Verbandsliga. Qualifiziert hierfür hat sich die Mannschaft um Trainer Jörg Kaaden mit einem vierten Platz in der Landesliga – dort stand sie zum Zeitpunkt des Corona-bedingten Saisonabbruchs im März. „In der Verbandsliga werden wir mit 80 Prozent Leistung nichts gewinnen können“, sagt Kaaden. Er vertraut dabei auf das Ditzinger Gen. Nach drei Abgängen (Alexander Nicolai, Maik-Daniel Fandrich und Kreisläufer Philipp Bässler) hat er keine externen Neuzugänge zu vermelden.

So hat beispielsweise Lukas Birk das Handballspielen bei den TSF gelernt, wechselte dann schon in der Jugend nach Kornwestheim. Zuletzt war er studienbedingt in Karlsruhe und spielte dort in der badischen Verbandsliga. „Er kann bei uns zum Leistungsträger werden“, sagt Jörg Kaaden. Allerdings zog sich der Rückraumspieler vor ein paar Wochen einen Bänderriss im Fuß zu und musste erst einmal pausieren – und verletzte sich nach seiner Rückkehr ins Training gleich noch einmal.

Bekannte Gesichter

In den Kader der ersten Mannschaft rückte Yannik Ruffner auf, der im vorletzten Jahr aus Korntal nach Ditzingen kam und bisher in der Zweiten spielte. Marcus Haselbauer ist auch kein Unbekannter. Zuletzt spielte er bei der HSG Strohgäu und kehrte jetzt wieder nach Ditzingen zurück. Max Remmler hatte – nach zahlreichen Verletzungen – bereits sein Karriereende verkündet. Zudem wollte er studienbedingt ins Ausland. Aus beiden Plänen wurde nichts. Wegen Corona vertagte er seine Reisepläne. Und das Handballspielen kann er nicht sein lassen. Der Rückraum-Spezialist wird den Ditzingern voraussichtlich bis Anfang des kommenden Jahres zur Verfügung stehen.

Auf der Position am Kreis hat Kaaden mit Lukas Hölzel und Mark Falkenburger nach dem Weggang von Philipp Bässler nur noch zwei Alternativen. „Die beiden ergänzen sich gut“, sagt der Coach. Doch auch Rückraumspieler Nick Bohnen könne diese Position übernehmen. Im Testspiel gegen Schorndorf habe das bestens funktioniert. „Wir hatten jetzt noch eine konzentrierte Vorbereitung“, sagt Jörg Kaaden. Am Samstag (20 Uhr) wird sich bei der HSG Fridingen/Mühlheim zeigen, wo das Team steht.

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