Glückliche Kinder und zufriedene Eltern Diese zwei Wochen haben allen gutgetan

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Von der Bürgermeisterin Susanne Dornes (3.v.r.) gibt es für die Kinder in der Stadtranderholung eine Portion Eis. Foto: privat

Rutesheim - Beharrlichkeit und Ausdauer sind belohnet worden. „Trotz der Widrigkeiten wegen Corona ist die diesjährige Stadtranderholung ein großer Erfolg gewesen“, sagt Susanne Dornes. Die Rutesheimer Bürgermeisterin hat zum Abschluss des Ferienangebots vorbeigeschaut und Bilanz gezogen.

Organisiert vom Stadtjugendreferenten Stephan Wensauer und dem Team der Jugend- und Schulsozialarbeiter (Isabelle Schuster, Lena Ebert, Alissa Hering, Edith Niederle, Lara-Joy Zimmermann, Lena Sülzle und Baris Hübner) hat die Stara in zwei Phasen zu je einer Woche auf dem Schulgelände stattgefunden. „Mit 93 Kindern in der ersten und 96 in der zweiten Phase haben wir sogar die Teilnehmerzahl von 2019 übertroffen“, freut sich der Stadtjugendreferent. „Das zeigt, wie hoch der Bedarf gewesen ist.“

Hoher Bedarf

„Es ist eine tolle Zusammenarbeit aller Rutesheimer Organisationen. Heute sind es beispielsweise der CVJM, der Platz und sanitäre Anlagen zur Verfügung stellt und die Feuerwehr, denn Kommandant Stefan Häcker war mit dem Feuerwehrauto da und hat gegrillt“, ist die Rathauschefin voll des Lobes. „Wir haben lange gebangt, ob die Stara überhaupt stattfinden kann.“ Jetzt seien alle froh, dass das Konzept aufgegangen sei. Die Gruppen blieben unter sich, und es wurde viel Abstand gehalten.

Zum Gelingen beigetragen hat auch das Team der Mensa. Die neue Leiterin Daniela Hoss ist zum ersten Mal dabei, doch Karin Wöhrle, ist eine Stara-Veteranin der ersten Stunde. Auch die Mütter Simona Radulovic und Monika Michel haben tatkräftig mit angepackt.

Bei den Exkursionen ist man in diesem Jahr im Ort geblieben. Neben dem CVJM waren die Gruppen, die in der Regel unabhängig von einander agierten, auch im örtlichen Hochseilgarten der Kraxl-Alm und in der Free-Style-Akademie.

Engagierte Betreuer

54 jugendliche Betreuer hatten die Kinder in den beiden Wochen in ihrer Obhut. „Es ist eine bunte Mischung von langjährigen Betreuern, die teilweise sogar schon im Beruf stehen, aber auch von Neulingen gewesen“, begrüßt Wensauer das Engagement. Erste Kontakte habe es bereits im Herbst 2019 gegeben, und im März standen die Betreuerteams praktisch in den Startlöchern, als alles wegen Corona hinfällig zu werden drohte.

Doch das Organisationsteam blieb am Ball und passte das Konzept immer wieder den neuesten Vorschriften an. „Das war auch richtig“, zieht Stephan Wensauer Bilanz. „Man hat gemerkt, wie gut es den Kindern getan hat, wie froh die Eltern waren, und auch die jugendlichen Betreuerinnen und Betreuer haben sich mit noch mehr Herzblut engagiert, als sonst.“

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