Fußball-Verbandsliga SKV muss ihre Hausaufgaben machen

Von Andreas Klingbeil
Gefährlich nach Standards: Gegen den VfL Sindelfingen führte ein Rutesheimer Eckball zum zwischenzeitlichen 2:2. Foto: Pixabay

Die Kaderplanung bei der SKV Rutesheim ist weit vorangeschritten. Wenn da nur nicht diese Ungewissheit über die Ligazugehörigkeit in der kommenden Saison wäre. Mögliche Neuzugängen halten sich mit ihrer Zusage zurück. Vom bestehenden Kader ist noch die Personalie Gianluca Gamuzza offen, Markus Huber wird den Verein verlassen. In puncto Personal für die neue Runde kann sich der Trainer Marcel Pfeffer aber sowieso erst nach dem Ablauf der Wechselfrist sicher sein.

Planungssicherheit ist schön, viel wichtiger jedoch, die Hausaufgaben in den verbleibenden drei Begegnungen zu machen. „Minimum sind sieben Punkte. Noch besser wären neun“, sagt der Übungsleiter. Das heißt im Klartext: eine Niederlage kann sich die SKV vermutlich nicht mehr leisten. Der samstägliche Gegner hat vorgemacht, wie es geht. Mit sieben Punkten in den vergangenen drei Partien, darunter zuletzt das 3:2 gegen den TSV Essingen, haben die Mannen um ihren Kapitän Leon Braun in Sachen Klassenerhalt alles klar gemacht.

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Ein gutes Stück weiter könnte auch schon die SKV Rutesheim sein, doch nach einer starken ersten Hälfte gegen den VfL Sindelfingen stand am Ende ein 3:3. Und auch das kam nur mit einem Last-Minute-Tor von Joshua Schneider zustande. Was wiederum heißt, dass die Moral im Team stimmt. Dass sich die Mannschaft innerhalb weniger Minuten in Hälfte zwei das Spiel aus der Hand nehmen ließ, beschäftigt den Trainer. „Wir müssen es hinbekommen, dass wir dann auch einfach mal konsequent aus der Position heraus spielen“, sagt Marcel Pfeffer. Wie die taktische Herangehensweise in Fellbach aussieht, ließ der Coach offen. Ein 4-1-4-1-System ist ebenso denkbar wie die Variante mit der Fünferreihe in der Defensive. Das Restprogramm: SV Fellbach (A), VfL Pfullingen (A), VfB Neckarrems (H) TSV Heimerdingen – Holzhausen (So 15) Neun Spiele in Folge hat der Tabellenzweite aus Holzhausen nicht verloren und dabei aus den vergangenen sechs Begegnungen 18 Punkte geholt. Steht der TSV Heimerdingen am Sonntag (15 Uhr) also vor einer unlösbaren Aufgabe, die dann auch rechnerisch den Abstieg besiegelt? Es ist fast anzunehmen. Allerdings: Im Hinspiel landete das Team von Trainer Daniel Riffert in Holzhausen einen 1:0-Erfolg und ist damit eine von überhaupt nur vier Mannschaften, die dem Aufstiegsaspiranten in dieser Saison eine Niederlage beigebracht haben. „Das Krasse ist, wir haben Holzhausen verdient geschlagen“, sagt der Übungsleiter, „die hatten nicht eine hundertprozentige Torchance.“

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Nach ihrem Fehlen beim 0:2 in Hofherrnweiler sind der Torjäger Michele Ancona, Robin Rampp und Salvatore Pellegrino wieder an Bord. Dafür ist die Runde für Antonio Di Matteo (Nasenbeinbruch) aller Voraussicht nach gelaufen, auch Jeffrey Schieber ist aufgrund von Leistenproblemen noch nicht wieder einsatzbereit. Das Restprogramm: FC Holzhausen (H), Türk Spor Neu-Ulm (A), VfL Sindelfingen (H)

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