Fußball-Verbandsliga Heimerdingen verschläft die erste Hälfte

Von Andreas Klingbeil
Antonio Di Matteo (Mitte): Sein Einsatz dauert nur acht Minuten. Foto: Baumann/Alexander Keppler/Archiv

Die SKV Rutesheim holt mit dem 3:3 gegen den VfL Sindelfingen nur einen Zähler, mit dem gleichen Ergebnis trennen sich Türkspor Neu-Ulm und der VfL Pfullingen. Crailsheim gibt zuhause beim 1:2 gegen die TSG Tübingen die Punkte genauso ab wie der 1. FC Heiningen beim 2:4 gegen den SSV Ehingen-Süd. Die Mannschaften aus dem Tabellenkeller veranstalten im Kampf um einen Nichtabstiegsplatz ein Schneckenrennen – und der TSV Heimerdingen kann die Gunst der Stunde nicht nutzen, um vielleicht doch noch einmal aufzuschließen. „Ärgerlich“, sagt der Trainer Daniel Riffert, „aber wir müssen ja auch erst einmal unsere Hausaufgaben machen“.

Genau die hat die Mannschaft eben nicht gemacht. Mit dem 0:2 bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ging sie ebenfalls leer aus. Schon die Vorzeichen waren nicht die besten. Mit Alexander Grau und Matthias Kolb saßen neben Schlussmann Lukas Emmrich nur zwei Feldspieler auf der Ersatzbank. Stammspieler wie Salvatore Pellegrino, Robin Rampp und Torjäger Michele Ancona Michele fehlten aus privaten Gründen. Und dann musste auch noch Antonio Di Matteo nach acht Minuten mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ersetzt werden.

Zwei Gegentreffer innerhalb von zehn Minuten

Die Gäste verschliefen den ersten Durchgang, kamen nicht in die Zweikämpfe. Die Folge: Sie gingen mit einem 0:2-Rückstand in die Pause. In der 25. Minute hatte Benjamin Schiele Glück, dass er beim Führungstreffer nach einem geblockten Schuss noch einmal an den Ball kam. Vor dem 2:0 von Magnus Haas (5.) hatte Riffert eine klare Abseitsposition gesehen.

Nach dem Wechsel hatte der Tabellenachtzehnte dann besseren Zugriff. „Wir haben stark gegen den Ball gespielt und hatten auch nach vorne gute Aktionen“, sagte der Übungsleiter. Der TSG-Schlussmann Stylianos Tentonis kratzte einen Schuss von Valentyn Podolsky aus dem Eck und parierte einen Kopfball von Tim Schlichting. Auf der anderen Seite wurde es nur noch einmal richtig gefährlich. Maik Riesch, der erneut den Vorzug vor Lukas Emmrich bekam, blieb Sieger in einer Eins-gegen-eins-Situation. TSV Heimerdingen: Riesch, Fota, Bortel, Schlichting, Maliqi, Di Matteo (8. Grau), Podolsky, Coelho, Stagel Alberto, Latifovic (76. Kolb), Offei.

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