Fußball Münchingen hält den Gegner in Schach

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Münchingen (rechts Denise Heidt) hielt Jungingens Ex-Bundesliga-Spielerin Nadine Enoch bestens in Schach. Foto: Andreas Gorr

Münchingen - Mit einem 2:1-Heimsieg (Halbzeitstand 2:1) gegen den SV Jungingen sind die Fußball-Frauen des TSV Münchingen in die neue Verbandsliga-Saison gestartet. „Diese drei Punkte zum Auftakt waren enorm wichtig, auch vor dem Hintergrund, dass wir gleich am nächsten ­Wochenende beim Top-Favoriten TSV Lustnau antreten. Und eine Negativserie zu Beginn wäre nicht gut für die Stimmung im Team gewesen“, sagte Münchingens Lisa Lang, die erstmals nicht als Spielerin und Leistungsträgerin auf dem Platz mitmischte, sondern als Trainerin Regie am Spielfeldrand führte. „Ich war ziemlich nervös, weil ich nur noch passiv ins Geschehen eingreifen kann, da zittert man ganz anders mit, aber es hat viel Spaß gemacht und die Mannschaft war richtig diszipliniert.“

In der letzten Saison hatte es gegen den SV Jungingen ein 4:4-Unentschieden sowie eine 1:4-Niederlage gegeben. Lisa Jung warnte ihre Mannschaft vor allem vor der ehemaligen Bundesligaspielerin Nadine Enoch. „Die Offensivspielerin ist sehr schnell und technisch versiert, sobald sie mal loslegt, ist sie nicht mehr zu halten.“ Also hatte Münchingens Julia Rau die Aufgabe, die Top-Spielerin in Schach zu halten – was ihr auch gut gelang.

Das 1:0 für die Gastgeberinnen fiel ­bereits in der siebten Spielminute, als ­Lucija Marinic einen fälligen Strafstoß verwandelte. Nur drei Minuten später erzielte Jungingens Katja Weber nach einer ­Unordnung in Münchingens Abwehr den 1:1-Ausgleich (10.). Auch der erneute Führungstreffer für den TSV Münchingen ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem gut heraus gespielten Ball prallte der Ball ab – Bianka Zeitvogel war zur Stelle und schob den Ball zum 2:1 ein.

Dieser Tore-Stand hatte auch in der zweiten Hälfte Bestand, in der Jungingen die besseren Chancen hatte, diese aber nicht nutzen konnte . „Wir waren hauptsächlich damit beschäftigt, unsere Führung zu halten“, sagte Lang. Münchingens Torhüterin Leo Böhler, die die verhinderte Lara Grausam vertrat, lieferte mit ihren Paraden einen wichtige Beitrag zur Ver­teidigung des Vorsprunges. „Sie hat ihre Sache richtig gut gemacht“, lobte Lisa Lang, „am Ende haben wir auf Grund einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewonnen.“

Was den TSV Münchingen an diesem Sonntag, 15. September (13 Uhr) beim Auswärtsspiel ­vielleicht erwarten könnte, hat der kommende Gegner TSV Lustnau jetzt beim TV Jebenhausen mit einem deutlichen 6:1-Sieg schon einmal demonstriert. TSV Münchingen: Böhler, Straub, Rau, Pfeiffer, Zorn, Heidt, Mauch, Crz (71. ­Demeter), Welz, Marinic, Zeitvogel (82. Ludwig).

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