Fußball-Kreisliga A: Spiel der Woche Zweimal 3:0 macht am Ende ein gerechtes 3:3

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Duell zweier Torschützen: Stefanos Tsakis (links/Weil der Stadt) gegen David Schmitt (Ditzingen). Foto: Andreas Gorr

Weil der Stadt - „Die erste Hälfte haben wir wieder mal komplett verschlafen“, haderte Weil der Stadts Trainer Stefan Gerlach mit seinem Team. Die Gäste mussten nur die Fehler der Keplerstädter ausnutzen, um zu Toren zu kommen. Nach einem Befreiungsschlag der TSF-Defensive schloss Marius Riedmiller gegen zu passive Weil der Städter einen Konter bereits nach fünf Minuten zum 0:1 ab.

Dem 0:2 (32.) durch das sechste Saisontor von Kevin Sturm ging ein schlampiger Pass der Gastgeber im Mittelfeld voraus. Vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff schloss David Schmitt einen schönen Angriff nach einem Doppelpass, mit dem die Spvgg-Abwehr ausgespielt wurde, zum 0:3 ab. „Das klare Ergebnis hat keineswegs die Qualität unseres Spiels widergespiegelt“, räumte TSF-Trainer Stefan Güttler ein.

Kabinenansprache zeigt Wirkung

Spvgg-Coach Gerlach schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn seine Elf präsentierte sich in der zweiten Hälfte komplett verändert. „Weil der Stadt hat alles nach vorne geworfen“, musste Güttler feststellen. Ein Doppelschlag gab der Partie eine neue Wendung: Erst kam Florian Sprenger nach einem Eckball relativ unbedrängt zum Kopfball und verkürzte auf 1:3 (53.). Nur drei Minuten später verlor die TSF-Defensive Stefanos Tsakis aus den Augen – 2:3. Es dauerte dann jedoch bis zur 81. Minute, ehe die Gastgeber den verdienten Ausgleich bejubeln konnten: Einen Schuss von Vladyslav Bondar wehrte Schlussmann Piepenbrock nach vorne ab, Marcel Vetter verwandelte den Nachschuss aus spitzem Winkel zum 3:3.

Am Ende vergaben die Gastgeber sogar noch die Chance zum Sieg, hatten aber auch Glück, dass Ditzingens eingewechselter Tim Hauptmann den Ball frei vor dem Tor haushoch über die Latte setzte. „In der zweiten Halbzeit hatten wir keinen Zugriff mehr aufs Spiel, insofern geht der Punkt für Weil der Stadt absolut in Ordnung“, meinte Güttler.

Spvgg Weil der Stadt: Kummer (46. Moser), Teutsch, Sprenger, Kuhn, Saran (75. Strasser), Frank, Vujic, Philippin (27. Vetter), Riehle, Bondar, Tsakis (75. Wanek).

TSF Ditzingen: Piepenbrock, Schmitt, Beier, Gebhardt, Glaser (83. Ihlenfeld), Muja (66. Höschele), Machmer, Aulbert, Güttler (66. Mäuser), Sturm, Riedmiller (88. Hauptmann).

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