Fußball in Ditzingen Heimerdingen rutscht an das Tabellenende ab

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0:4 – Jetzt leuchtet die Rote Laterne beim TSV Heimerdingen. Foto: Pixabay

Ditzingen - Eine faustdicke Überraschung war dem TSV Heimerdingen in der vergangenen Saison mit dem 2:1-Erfolg beim TSV Essingen gelungen. Diesmal nahm alles seinen erwarteten Verlauf. Das Team von Trainer Jens Härter war bei dem Titelanwärter chancenlos und unterlag glatt mit 0:4 (0:2). Weil gleichzeitig die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach beim 1. FC Normannia Günd punktete (2:1), leuchtet nun die Rote Laterne bei den Grün-Weißen. Der Abstand zum rettenden Ufer ist schon auf zehn Punkte angewachsen.

Bereits in der ersten Minute der Partie wurde klar, in welche Richtung es gehen würde. Die TSV-Defensive bekam den Ball nicht geklärt, Erman Kilic stand nach einem Querpass richtig – Essingen führte mit 1:0. Doch es war nicht nur dieser frühe Treffer, der Jens Härter ein eindeutiges Fazit ziehen ließ: „In diesem Spiel hätte bei uns schon alles passen müssen, um etwas mitzunehmen. Der Gegner war einfach zu stark.“

Emmrich verhindert Schlimmeres

Schon im ersten Durchgang hätten die Gäste gut und gerne bereits mit vier Toren hinten liegen können. Schlussmann Lukas Emmrich verhinderte Schlimmeres. Nichts ausrichten konnte aber auch er in der 35. Minute. Niklas Weissenberger kam nach einer Ecke völlig frei zum Kopfball und erhöhte auf 2:0.

Hinten ließen die Gastgeber nahezu nichts zu. Ein Abschluss von Felix Gutsche in der ersten Hälfte, einer von Robin Rampp im zweiten Durchgang – viel mehr hatte der TSV Heimerdingen nicht zu bieten. „Uns haben die Ideen gefehlt“, sagte Jens Härter.

4:0 in der Nachspielzeit

Ein Elfmeter brachte die Vorentscheidung. Lukas Emmrich brachte Yusuf-Serdar Coban zu Fall, Felix Nierichlo verwandelte den Strafstoß (67.). Der TSV-Widerstand war damit endgültig gebrochen. Das nutzte Essingen in der Nachspielzeit. Niklas Weissenberger stellte erneut per Kopf den Endstand her.

TSV Heimerdingen: Emmrich, Apler, Schäffler, Widmaier, Sapia, Pellegrino (87. Grau), Di Matteo, Schieber (72. Stagel Alberto), Intemperante (46. Rampp), M. Ancona, Gutsche (74. Kolb).

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