Fußball-Bezirksliga TSV Merklingen legt den Schalter auf Sieg um

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Der Heimsheimer Ahmet Kocaaga (Mitte) auf dem Weg zum 1:1. Foto: Andreas Gorr

Leonberg - Gebersheim kassierte bei Croatia Bietigheim sechs Gegentore, zwei „Geschenke“ bringen die Gastgeber vor der Pause auf die Siegerstraße.

TSV Heimsheim – SKV Rutesheim II 2:2 (0:1)

„Wir tun uns gegen Rutesheim immer ein bisschen schwer. Aber heute war deutlich mehr drin, als nur ein Punkt“, resümierte der Heimsheimer Trainer Jürgen Herrmann. In der 34. Minute waren die Gäste durch Markus Wellert in Führung gegangen. Durch Tore in der 70. (Ahmet Kocaaga) und 77. Minute (Baris Erdogan) drehte Heimsheim das Spiel. In der Nachspielzeit traf Colin Heck zum 2:2 – ein Sonntagsschuss. „Jugendliche Unbekümmertheit bedeutete heute, dass wir bis zum Ende gefightet haben. So haben wir uns diesen Punkt verdient“, freute sich Martin Gäckle, Spielleiter der Rutesheimer U 23.

TSV Heimsheim: Gündüz, Pinzariu (69. Maliqi), Häusler, Selenka, Widmaier (79. Ajazi), Juric (55. Diallo), Krannich, Ramsayer, B. Erdogan, Hermann (46. Del Giudice), Kocaaga.

SKV Rutesheim II: Wöhr, Veseli (60. Bronico), Böhler, J. Hetzer, Walter (80. Lübcke), Konsek, Hoppe (73. Miloloza), Heck, Müller, Kottucz (67. Ulrich), Wellert.

Croatia Bietigheim – SV Gebersheim 6:0 (2:0)

Was sich zunächst schlimm liest, analysierte Marcel Pfeffer, Trainer des SV Gebersheim, etwas differenzierter: „So unzufrieden bin ich gar nicht. Individuelle Fehler unsererseits haben zu den Treffern in der ersten Hälfte geführt. Bis zum 3:0 haben wir sehr anständig mitgespielt, danach wurden wir allerdings müder.“ Kresimir Trepsic (55.), Dominik Genc (63.), Flamur Nurshaba (75.) und Ayhan Erkilic (86.) legten nach.

SV Gebersheim : F. Pohle, D. Pohle, Utku, Pettinelli (71. Eisenhardt), Zieger (46. Hitzler), Frey, Gudzevic (74. Jeutter), Rau, Öztürk, Kohler, Corbo (46. Radhouani).

AKV Ludwigsburg – TSV Münchingen 2:1 (1:0)

„In der Pause war ich stinksauer. Erst in der zweiten Halbzeit haben wir dann mit Mann und Maus gestürmt, ohne uns am Ende zu belohnen. Wir hätten hier einen Punkt mitnehmen müssen“, fasste Ahmet Yenisen, Trainer des TSV Münchingen, die Partie zusammen. In der Sturm- und Drangphase der Gäste gelang kein Treffer, stattdessen erhöhte Ludwigsburg – seit der 72. Minute in Unterzahl – auf 2:0 (82.). Fatih Yenisen köpfte in der 89. Minute ein – zu spät für Zählbares.

TSV Münchingen: Kunz, Succurro, F. Yenisen, Belardo (70. Greiner-Perth), Antl, Butz (80. Grau), Kap, Di Clemente (65. Santelli), Gruner (56. Kansy), Danso, Han.

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