Fördermittel für Leonberg und Weil der Stadt Drei Millionen Euro für Schulsanierung

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Die Gerhart-Hauptmann-Realschule in Leonberg soll saniert werden. Foto: Archiv

Leonberg/Weil der Stadt - Für die Sanierung der Gerhart-Hauptmann-Realschule (GHR) in Leonberg und des Johannes-Kepler-Gymnasiums in Weil der Stadt gibt es Fördermittel des Landes in Millionenhöhe. Das teilen die Landtagsabgeordneten für den hiesigen Wahlkreis, Sabine Kurtz (CDU) und Bernd Murschel (Grüne) unabhängig voneinander mit.

Für die GHR gibt es 1,4 Millionen Euro Zuschuss. Dort steht die Sanierungen der Elektrotechnik, der Heizung, von Fenstern, Türen und Außenfassade an sowie eine Dachsanierung. Für das JKG in Weil der Stadt gibt es sogar Fördergelder für zwei Maßnahmen, einmal am Bau 3 (625 000 Euro) und am Bau 5 (925 000 Euro). Hier stehen jeweils die gleichen Maßnahmen an. Mit kleineren Beträgen gefördert werden zudem eine teilweise Dachsanierung am Beruflichen Schulzentrum in Leonberg sowie eine Erneuerung des Therapiebeckens in der Karl-Georg-Haldenwang-Schule in Leonberg.

Beitrag zum Klimaschutz

„Ich freue mich, dass die Schulen im Landkreis Böblingen nun aus dem Fonds 8,5 Millionen Euro erhalten“, ergänzt Sabine Kurtz. Die fließen in insgesamt zwölf Schulen im Landkreis Böblingen.

„Die Sanierung ist dringend notwendig. Fenster und Außenfassaden müssen renoviert, Schultoiletten saniert, Elektroinstallationen erneuert oder in neue Brandschutzanlagen investiert werden“, sagt Bernd Murschel. „Mit der Schulgebäudesanierung leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Durch energetische Sanierung wird die Energieeffizienz verbessert und die Treibhausgasemission reduziert“, erklärt der Grüne, der auch umweltpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist.

Land fördert Schulsanierungen

Das Geld stammt aus dem kommunalen Sanierungsfonds 2017 bis 2019. Darüber werden erstmals seitens des Landes Fördermittel für die Sanierung bestehender Schulen zur Verfügung gestellt. Denn zuständig für Schulgebäude sind die jeweiligen Kommunen beziehungsweise die freien Schulträger. Viele Häuser, so auch in Leonberg, stammen aus den 1960er und 70er Jahren. „Mit dem kommunalen Sanierungsfonds bekennt sich die Landesregierung ganz klar dazu, die Kommunen bei Sanierungen zu unterstützen. Uns ist wichtig, dass die Kommunen ihren Sanierungsstau abbauen können“, sagt Murschel.

Allein in diesem Jahr stünden landesweit 304 Millionen Euro zur Verfügung. Über den gesamten Zeitraum hinweg sind es 600 Millionen Euro. „Davon fließen vier Fünftel in die Sanierung von Schulen und ein Fünftel wird für die Sanierung von Brücken verwendet“, erklärt Sabine Kurtz.

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