Feuerwehr Renningen Ein ereignisreiches Jahr, das bis ins Ahrtal führt

Von Kathrin Klette
Im April landet eine Fallschirmspringerin in einem Gebüsch nahe dem Malmsheimer Flugplatz. Letztlich muss die Feuerwehr nur den Fallschirm daraus befreien. Foto: Feuerwehr Renningen

Von Verkehrsunfällen über Brände bis hin zu einer Fallschirmspringerin in einem Gebüsch: Auch wenn auf den Straßen coronabedingt weniger los war, hatte die Feuerwehr Renningen 2021 doch ein sehr ereignisreiches Jahr. Einer der erfreulichsten Momente daran: die neue Drehleiter, die im Juni startbereit war. Noch im selben Monat konnten die Feuerwehrleute mit der Taktikausbildung beginnen.

Damit war der Einsatz für die Vorgängerin endgültig vorbei. „Fast schade, dass die alte Diva, die über knapp 30 Jahre sehr guten Dienst geleistet hatte, fast unspektakulär und in aller Stille in den Ruhestand verabschiedet wurde“, formuliert es der Schriftführer Timo Grötzinger.

Unfall mit mehreren Kleinkindern

Noch einmal glimpflich endete bereits im Januar ein Verkehrsunfall – einer von vielen – mit einem Kleinbus, in dem mehrere Kleinkinder saßen. Zwischen Malmsheim und Weil der Stadt kam der Bus von der Fahrbahn ab und kippte zur Seite. Die Fahrerin und die drei Kleinkinder wurden aber nicht verletzt.

Ein besonders kurioser Fall ereignete sich im April. Die Feuerwehr wurde an diesem Tag zum Flugplatzgelände Malmsheim gerufen. Bei Übungen der Bundeswehr und der US-Army hatte sich eine Fallschirmspringerin im Gebüsch direkt neben der Nordrandstraße verfangen. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte hatte sich die Soldatin aber schon selbst befreit und war augenscheinlich unverletzt. Die Feuerwehr musste nur noch den Fallschirm „retten“.

Hilfe im Ahrtal

Wie viele Wehren und Hilfsorganisationen waren auch die Freiwilligen aus Renningen im Juli beim Katastrophenschutzeinsatz im Ahrtal und halfen bei den Aufräumarbeiten. Im Speziellen waren sie mit dem Gerätewagen Logistik GW-L2 für den Transport von Pumpen, Wassersaugern und Aggregaten zuständig, berichtet Timo Grötzinger. Zu dem 18 Mann starken Zug aus dem Kreis Böblingen gehörten aus Renningen er selbst sowie der Kommandant Erhard Mohr.

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