Familienleben und die Corona-Krise Keine direkte Beratung im Gespräch

Von
Beratungen erfolgen nur noch telefonisch. Foto: Pixabay

Leonberg - Auch die Psychologischen Beratungsstellen im Landkreis müssen ihr Angebot den durch die Corona-Pandemie notwendigen Schutzmaßnahmen anpassen. Daher werden bis auf weiteres in den vier Beratungsstellen in Leonberg, Böblingen, Herrenberg und Sindelfingen keine direkten Beratungsgespräche mehr angeboten.

Wie bisher auch stehen die Mitarbeiter aber für telefonische Beratung zur Verfügung und die bereits vereinbarten Termine können, wenn dies von den Klienten gewünscht wird, telefonisch geführt werden. Ratsuchende können sich auch per E-Mail mit ihren Fragen und Anliegen an die Beraterinnen und Berater wenden.

Alle Menschen werden durch die Corona-Krise und ihre Folgen vor große Herausforderungen gestellt. Das gilt für Alleinstehende genauso wie für Familien. Was bedeutet es, wenn soziale Kontakte zu meiden sind, wenn Alltagsroutinen und Freizeitgewohnheiten wegbrechen? Wie können die Kinder sinnvoll beschäftigt werden und wie kann das Familienleben unter den einschränkenden Bedingungen so gestaltet werden, dass die Beziehungen nicht zu sehr belastet werden? Wie kann den Kindern Sicherheit vermittelt werden angesichts der gegenwärtigen Ungewissheiten? Mit all diesen Fragen haben sich Menschen und Familien auseinanderzusetzen – da kann ein Ratschlag hilfreich sein.

Die Berater der Psychologischen Beratungsstellen bieten ihre Hilfe an. Daneben können Familien auch das Angebot der Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) nutzen. Die Online-Beratung (www.bke-elternberatung.de und www.bke-jugendberatung.de) ist rund um die Uhr erreichbar und bietet auch in verschiedenen Gruppenchats einen Austausch für Eltern an (zum Beispiel am heutigen Dienstag, 24. März, um 10 Uhr auf bke-beratung.de zum Thema „…und jetzt? Leben in Zeiten von Corona! Ein Generationen-Chat“).

Strohgäu Leonberg Rutesheim Weil der Stadt Renningen Weissach Enzkreis-Gemeinden

Sonderthemen