Corona-Pandemie Auch im Enzkreis gibt es weitere Öffnungen

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Gaststätten dürfen ab Mittwoch zwischen 6 Uhr morgens und 1 Uhr nachts öffnen. Foto: dpa/Matthias Bein

Enzkreis - Im Enzkreis treten an diesem Mittwoch, 9. Juni, umfangreiche Öffnungen in Kraft. Denn dann unterschreitet die 7-Tage-Inzidenz fünf Tage in Folge den Inzidenzwert von 50. Das teilt das Landratsamt mit. Es dürfen sich dann bis zu zehn Personen aus drei Haushalten treffen. Kinder unter 14 Jahren aus dem gleichen Haushalt zählen nicht, ebenso wie Geimpfte und Genese.

Lockerungen für Einzelhandel und Gastronomie

Für den Einzelhandel, Bau- und Elektromärkte fällt die Testpflicht weg, auch Terminvereinbarungen sind nicht mehr notwendig. Die Maskenpflicht gilt weiterhin, auch auf dem Parkplatz und in Warteschlangen.

Gaststätten dürfen zwischen 6 Uhr morgens und 1 Uhr nachts öffnen. Die Gastraumfläche je Gast ist begrenzt, im Freien gelten die AHA-Regeln. Für Servicekräfte und Gäste gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder einer FFP2-Maske. Die Gäste dürfen die Maske am Tisch beim Verzehr von Speisen und Getränken ablegen. Im Gegensatz zum Einzelhandel ist auch weiterhin ein negativer tagesaktueller Corona-Test notwendig. Die Kontaktdaten der Besucher müssen dokumentiert werden.

Kulturveranstaltung mit bis zu 500 Besuchern

Bei Messen, Ausstellungen, Freizeitanlagen und Schwimmbädern wird die Besucherzahl beschränkt. Kultur- und andere Veranstaltungen können mit bis zu 250 Menschen innen oder 500 Menschen im Freien stattfinden. Kurse an Musik- und Kunstschulen sowie an Volkshochschulen können mit maximal 20 Teilnehmern stattfinden. In jedem Fall ist weiterhin ein tagesaktueller Coronatest notwendig. Dies gilt nicht für Zoos, Galerien und Museen sowie für Büchereien: Hier gibt es keine Auflagen mehr.

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Kontaktarmer Sport darf auch in Innenräumen wieder stattfinden. Hier gilt: Pro Person müssen 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Während des Sports muss keine Maske getragen werden. Wettkämpfe dürfen draußen von bis zu 500 Zuschauern verfolgt werden, in geschlossenen Räumen von 250.

Landrat rät zur Vorsicht

„Nachdem wir so gleich drei Öffnungsschritte auf einmal machen können, ist unser nächstes Ziel natürlich die 35er-Grenze“, sagt Landrat Bastian Rosenau. Zunächst freue man sich aber, dass vor allem im Kulturbereich und im Vereinssport vieles wieder möglich werde. „Es liegt an uns allen, dass wir das Erreichte nicht verspielen“, warnt der Kreischef jedoch im gleichen Atemzug. „Wir haben im Herbst sehen müssen, wie schnell die Zahlen wieder ansteigen können.“

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