Corona-Aktion „Night of Light“ in Leonberg Die Stadt erstrahlt in gleißendem Rot

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Das Leonberger Rathaus ist eines von vier Gebäuden, die bei der „Night of Light“ rot angeleuchtet sind. Foto: Jürgen Bach

Leonberg - Diese Aussicht könnte man ruhig öfter haben. Auf dem Leonberger Marktplatz sitzen zu späterer Stunde die Gäste im Straßencafé, genießen die laue Sommernacht und blicken auf ein rot erleuchtetes Rathaus. Fast schon eine Filmkulisse. Da bleibt man gerne länger sitzen!

Und wer im Stadtpark einen kleinen Abendspaziergang macht, der erlebt einen strahlend roten Punkt mitten in der Dunkelheit. Denn aus dem gläsernen Foyer der Stadthalle dringt rotes Licht und setzt einen fast schon unwirklich wirkenden optischen Impuls.

Ähnlich geht es den Passanten in der Eltinger Straße: Das Neue Rathaus ist in gleißend rotes Licht getaucht. Die außergewöhnliche Silhouette spiegelt sich in den großflächigen Glasscheiben des Hallenbades wider.

Mit der „Night of Light“, die von der Stadt unterstützt wird, stellen die Unternehmen aus der Veranstaltungsbranche, der Messe- und Bühnentechnik die Ampel demonstrativ auf Rot. Ihre Branche, von der Öffentlichkeit selten beachtet, ist seit fast anderthalb Jahren fast ohne Aufträge. In Leonberg haben sich drei Firmen für die „Night of Light“ zusammengetan und beleuchten die drei öffentlichen Gebäude. Und sie tauchen eine Ecke des Rathauses in die Regenbogenfarben: eine Antwort auf die UEFA, die nicht erlaubt, dass das Münchner Stadion beim EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn am Mittwochabend in eben jenen Farben leuchtet.

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