Chance für Turn-Wettkämpfe Zeitfenster bleibt bis Juli offen

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Derzeit ist an Gerätturnen in der Halle noch nicht zu denken. Foto: Pixabay

Leonberg - Noch steht der Zeitplan. In der 3. Bundesliga soll von September an erstmals wieder um Punkte für Auf- und Abstieg geturnt werden. Die Athleten der WTG Heckengäu trainieren mit vier bis fünf Einheiten pro Woche auf diesen Zeitpunkt hin. Doch was ist darunter mit den Ligen des Schwäbischen Turnerbundes (STB)?

Die Termine im April und Mai von der Oberliga bis hinunter zur Kreisliga sind nicht mehr zu halten. Der STB hatte beschlossen, dass mindestens acht Wochen vor dem ersten Wettkampf das Training durch die Behörden freigegeben worden sein muss. Das Ligafinale, in dem es abschließend um Auf- und Abstieg geht, ist im Männerbereich – die WTG Heckengäu ist hier mit Teams in der Verbands- und in der Bezirksliga vertreten – für den 13./14. November in Ingelheim terminiert. Das heißt, im September, spätestens im Oktober, müssten zuvor die Ligabegegnungen stattgefunden haben. Sollte dies nicht möglich sein, ist geplant, das Ligafinale als württembergisches Mannschaftsfinale für alle Vereine, die teilnehmen möchten, auszurichten – ohne Auf- und Abstiege, sondern ähnlich den Pokalwettbewerben der klassischen Ball-Mannschaftssportarten als zusätzlicher Wettkampf.

Absage nicht vor Juli

„Vor Herbst geht gar nichts“, ist sich Dimitra Nepitella, Turn-Abteilungsleiterin beim SV Leonberg/Eltingen, sicher. Der Club ist im Frauenbereich in der Landes- und Kreisliga vertreten. Große Hoffnungen kann ihr da auch nicht Katja Gassner, Fachspartenleiterin beim STB, machen. Das derzeit noch positive Ergebnis der vergangenen Beratungen sei, dass die Turner ihren Ligabetrieb für dieses Jahr noch nicht ganz abgesagt haben. Gassner: „Wir sind weiterhin sehr flexibel und müssten vermutlich erst im Juli einen endgültigen Schlussstrich ziehen, wenn bis dahin nichts möglich sein sollte.“

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