CDU Leonberg kritisiert Luftfilter allein tun es nicht

Von Arnold Einholz
Ein Luftfilter im Klassenzimmer – ist das ausreichend? (Archivfoto). Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

Leonberg -

Die CDU-Fraktion Leonberg unterstützt ausdrücklich die Petition der Eltern zur Anschaffung von Luftfiltern in Schulen und Kitas.“ Das erklären die Christdemokraten in einer Mitteilung. Doch die enthält auch ein Aber: Angesichts der Dringlichkeit hätte nach Meinung der CDU auch ein Beschluss zur Ausschreibung beziehungsweise Beschaffung der Geräte im Umlaufverfahren oder als Eilentscheidung des Oberbürgermeister Martin Georg Cohn erfolgen können, bemängelt der stellvertretende CDU-Fraktionschef Oliver Zander.

Damit hätte zeitnah die Installation zu Beginn des Schuljahres in den kritischen Räumen erfolgen können. Es sei längst bekannt, dass Luftfilter zur Bewältigung der Pandemie an Schulen und Kitas im Herbst und Winter einen entscheidenden Beitrag leisten werden, um Schließungen zu vermeiden. Somit sei wertvolle Zeit vergangen, und es sei fraglich, ob aufgrund der derzeitigen Lage auf dem weltweiten Markt genug Filteranlagen, unter den Voraussetzungen Fördermittel zu erhalten, zur Verfügung stehen. Darüber hinaus befürwortet die CDU die Wiedereinführung der Lolli-Tests in Schulen und Kitas. Bei letzteren sei die Gefahr der Übertragung durch enge Kontakte sehr hoch.

Gibt es Alternativen zu den Luftfiltern?

„Es gilt zu überlegen, wie weitere Luftfilter schnellstmöglich beschafft werden könne“, sagt der CDU-Stadtrat Oliver Zander. Geprüft werden sollte auch, ob es Alternativen gibt, die ebenso effektiv und dabei finanziell vielleicht günstiger wären, etwa eine Abluftanlage, die belastete Luft nach außen transportiert. „Es muss schnell alles getan werden, damit die Gesundheit der Kinder und der dort tätigen Erwachsenen nicht gefährdet wird und Schließungen der Einrichtungen ausgeschlossen werden können“, fordert die CDU-Fraktion .

Strohgäu Leonberg Rutesheim Weil der Stadt Renningen Weissach Enzkreis-Gemeinden

Sonderthemen