CDU bestimmt Kandidaten Krankenhaus ist dominierendes Thema

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Sieben Männer und sechs Frauen schickt der CDU-Stadtverband in das Rennen um die Plätze im Böblinger Kreistag bei der Wahl am 26. Mai 2019. Neun Mandate besetzt Leonberg in der Regel in dem Kreisgremium. Wenn es gut für die örtlichen Christdemokraten läuft, können sie mit drei Sitzen rechnen. Gegenwärtig hat die CDU mit Ulrich Vonderheid, dem Ersten Bürgermeister von Leonberg, und Helmut Noë, dem Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, zwei inne.

Für die Wahl in den Kreistag tritt die CDU mit einer von der Findungskommission gesetzten Kandidatenliste an. Diese wurde nun nach der Vorstellung der Bewerber der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorgelegt.

Die Listenplätze für die Wahl im Mai kommenden Jahres belegen in dieser Reihenfolge: Ulrich Vonderheid, Gerhard Schwarz, Elke Staubach, Helmut Noë, Bettina Brösamle, Matthias Mischo, Heidemarie Benz, Wolfgang Röckle, Susanne Kogel, Marcel Stütz, Willi Wendel, Doris Pfitzenmaier sowie Gabriele Ludmann.

Nur mäßige Zustimmung für Vonderheid

Der Spitzenkandidat Ulrich Vonderheid machte deutlich, dass der Landkreis für die Kommunen da sei und nicht umgekehrt. „Und da liegt mir das Wohl von Leonberg besonders am Herzen“, bekannte der Erste Bürgermeister. Für die Christdemokraten gelte es nun, sich gestalterisch in einem der zukunftsfähigsten und stärksten Landkreise der Republik einzubringen – im öffentlichen Nahverkehr, in der dualen Bildung und im Breitbandsausbau. Beim Krankenhaus will die CDU für die Stärkung und den dauerhaften Erhalt des Standortes eintreten. „Wir werden auch dafür eintreten, dass die 70 Millionen Euro Investitionen, die das Krankenhaus zukunftsfähig machen, auch umgesetzt werden“, sagten neben Vonderheid auch die CDU-Kandidaten Helmut Noë und Elke Staubach.

Helmut Noë, der jetzt den Fraktionsvorsitz bei der CDU im Kreistag innehat, wird am heutigen Montag einen Antrag seiner Fraktion im Kreistag einbringen, in dem gefordert wird, zur Entlastung der Kommunen die Kreisumlage von den geplanten 33 auf 32 Prozentpunkte zu senken.

Nach der Stimmenauszählung hat sich für den Spitzenkandidaten Ulrich Vonderheid mit 26-mal Ja, 9-mal Nein und sechs Enthaltungen (Gerhard Schwarz: 40 Ja und 2 Nein) zwar eine mäßige Zustimmung abgezeichnet, doch das ändert an seinem Listenplatz nichts.

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