Carsharing im Enzkreis Der Start ist noch schleppend

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Wimsheim, Mönsheim und Heimsheim machen gemeinsame Sache mit der EnBW. Foto: privat

Enzkreis - In Mönsheim, auf dem Parkplatz des Sportgeländes, geschickt gelegen zwischen den Wohngebieten Appenberg und Gödelmann, ist seit Januar das Elektroauto vom Typ Renault Zoe Z.E.50 an der Ladesäule des Vertragspartners EnBW geparkt. Die Gemeinde hatte sich im vergangenen Jahr mit den Enzkreis-Kommunen Wimsheim, Wurmberg und Heimsheim zusammengeschlossen, um mit ihrem E-Carsharing-Projekt einen aktiven Beitrag zur Energiewende beizusteuern. Im Vergleich zum konkurrierenden Anbieter Deer in Calw muss das E-Auto beim EnBW-Projekt der Enzkreis-Kommunen, das zunächst auf drei Jahre angelegt ist, nach der Benutzung wieder an die Ladestelle vor Ort zurückgebracht werden.

Die ersten Erfahrungen? „Unser Auto erfreut sich leider noch nicht so großer Beliebtheit“, sagt der Mönsheimer Bürgermeister Thomas Fritsch. Das Interesse der Bürger an diesem Angebot müsse erst noch geweckt werden. „Bisher war ich der einzige, der eine Testfahrt gemacht hat.“ Einen Grund für den schleppenden Start sieht er in den derzeit coronabedingten Einkauf-, Shopping- oder Freizeit-Einschränkungen. „Da braucht man kein Fahrzeug, um mal eben nach Leonberg oder nach Stuttgart zu kommen.“ Auch der Standort des Autos, der normalerweise gut frequentierte Parkplatz beim Sportgelände, brachte noch nicht den gewünschten Werbeeffekt.

Ähnliches kommt aus dem Amtszimmer seines Heimsheimer Kollegen Jürgen Troll. Dort wurde das E-Auto erst im Januar geliefert. „Bislang ist es noch nicht richtig angelaufen, wir haben die Werbung auch zurückgestellt, bis sich die Coronalage wieder etwas entspannt.“

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