Böblingen/Reutlingen Vertreter stimmen Volksbanken-Fusion zu

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Auch in Weil der Stadt und Malmsheim betreibt die neue Volksbank Filialen. Foto: dpa/Marijan Murat

Böblingen - Mit einer eindeutigen Mehrheit haben die Vertreter die Fusion der Vereinigten Volksbank Böblingen-Sindelfingen und der Volksbank Reutlingen genehmigt. Die Auszählung der Stimmzettel unter notarieller Aufsicht ergab am Freitag eine Zustimmung von 94,6 Prozent bei der Vereinigten Volksbank und von 97,4 Prozent bei der Volksbank Reutlingen. Die Wahlbeteiligung lag bei 75 Prozent in Böblingen und bei 94 Prozent in Reutlingen.

Eine der großen Volksbanken in Baden-Württemberg

„Ich bin sehr froh, dass wir die deutliche Mehrheit von unserer Vision einer Genossenschaft neuer Prägung überzeugen konnten“, sagt Wolfgang Klotz, der bisher schon Chef der Böblinger Volksbank war und künftig der Vorstandsvorsitzende der großen Bank sein wird. Damit entsteht eine der großen Volksbanken in Baden-Württemberg, die von rund 77 000 Mitgliedern, 183 000 Kunden und einer Bilanzsumme von 4,3 Milliarden Euro getragen wird. Am 21. November ist die technische Zusammenführung der beiden Volksbanken vorgesehen. Die Fusion erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2020.

Kunden behalten Ansprechpartner

Die neue „Vereinigte Volksbanken eG“ wird ihren juristischen Sitz in Sindelfingen haben. Die Kunden behalten weitgehend ihre vertrauten Ansprechpartner, es ändert sich nur der Name der Bank. Die Bankkarten und die bisherige Iban bleiben jedoch gültig, allerdings werden sie sich unter anderem an eine neue Bankleitzahl gewöhnen müssen.

Die neue Volksbank ist in den Kreisen Reutlingen, Böblingen und Calw tätig. Eine der Hauptstellen befindet sich in Weil der Stadt, in Malmsheim betreibt die Vereinigte Volksbank eine Filiale.

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