Beachhandball in Renningen Viele Lokalmatadore in den Finals

Von Kevin Schuon
Immer wieder spektakulär: die Flugeinlagen beim Beachhandball in Renningen. Foto: Kevin Schuon

Der Sand auf dem Sportgelände Hirschländer in Renningen hat sprichwörtlich gebrannt. Vor allem wegen der heißen Temperaturen. Da kam zeitweise schon fast Strandatmosphäre auf. Dass den Teilnehmern beim 25. Beachhandball-Turnier der SpVgg Renningen die Füße nicht verbrannten, dafür sorgte die Freiwillige Feuerwehr, die die Spielflächen zwischen den Spielen immer wieder abkühlte.

Stark besetzte Konkurrenzen

Es war das erste Mal, dass das Turnier auf den neuen Beachfeldern im „Hirschländer“ stattgefunden hat – zumindest das erste richtige, nachdem es im vergangenen Jahr nur eine abgespeckte Coronaversion gegeben hatte. Das heißt, dass es auch wieder die beliebte Party am Samstagabend gab und die Mannschaften auf der Wiese neben dem Sportgelände zelten konnten. Das Starterfeld war mit jeweils 14 Mannschaften bei Männern und Frauen stark besetzt.

„Wir haben das Turnier in diesem Jahr komplett neu aufgezogen“, sagt Tobias Schauerhammer von der SpVgg Renningen. Dadurch, dass jetzt zwei dauerhafte Beach-Felder zur Verfügung stehen und der Sand nicht mehr herangekarrt und zu drei Spielfeldern aufgeschüttet werden muss, wird an zwei Wochenenden gespielt. Am vergangenen waren die aktiven Mannschaften dran, am nächsten kommen die Junioren zum Zug.

Ehemalige Renninger A-Jugend wieder vereint

Sportlich gesehen war es für den Renninger Handball ebenfalls äußerst erfolgreich. Sowohl bei den Männern als auch den Frauen standen zwei Teams im Finale, an denen einige Lokalmatadore beteiligt waren. Bei den Frauen setzte sich „Freibier auf Feld 1“ durch. „Wir haben früher zusammen in Renningen in der A-Jugend gespielt“, erklärten die Spielerinnen. Zum Beachturnier kommen Isabell und Jasmin Pansa, Madeleine Schneider, Kim Günther, Ann-Kathrin Lange, Meike Ulrich, Sarah Vogt und Svenja Hille immer wieder zusammen.

Mit einer starken Vorstellung von fünf Siegen und nur einer Niederlage – gegen die SpVgg Renningen – kamen sie als Tabellenführer der Gruppe B souverän ins Halbfinale. Dort setzte sich das Freibier-Team im Penalty-Werfen gegen die ebenfalls starke Mannschaft des TSV Wiernsheim durch. Im Endspiel kam es dann zum Aufeinandertreffen mit „Lilletfee“. Auch dabei handelt es sich um ehemalige A-Juniorinnen der SG Renningen-Magstadt, jedoch einen jüngeren Jahrgang. Ariane Kulik, Emma Binder, Pauline Hille, Kim Hochstetter, Mia Steigleder, Julia Wolf, Simona Schmaderer, Lenka Faber und Amelie Mau schalteten im Halbfinale die „Affenbande“ der SG H2Ku Herrenberg II aus. Das Finale war dann allerdings eine klare Sache. „Wir haben den Jüngeren gezeigt, dass wir es immer noch draufhaben“, lautete das Fazit der Siegerinnen.

Turniersieg nach Penalty-Werfen

Bei den Männern setzten sich die „flinken Fritten“ (David Engelmann, Leon Janachkov, Andi Ohlau, Philipp Gaukler, Simon Gogl, Louis Eckert, Silas Schneider, Flo Wolf, Tom Wagner, Marcel Schiller, Leon Steigleder und Paul Binder) nach Penalty-Werfen gegen die „Trinksport AG“ durch. Penalty-Stadtmeister wurden die Turner der WTG Heckengäu unter dem Namen „Magnesia Zerstäuber“. Im Endspiel bezwangen sie das Renninger Hobbyteam „Wartbier Club“.

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