Basketball Malmsheim bricht in der zweiten Hälfte ein

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Bis zur Halbzeit hält der TSV Malmsheim (links Sharon Anderson) mit dem SB Heidenheim gut mit. Foto: Andreas Gorr

Leonberg - In der Basketball-Oberliga der Frauen haben sowohl der TSV Malmsheim als auch die KSG Gerlingen ihre zweite Saisonniederlage eingefahren. Die Landesliga-Männer des SV Leonberg/Eltingen freuen sich über ihren ersten Sieg beim TV Marbach. Oberliga FrauenTSV Malmsheim – SB Heidenheim 57:74 Schwergetan hat sich der TSV Malmsheim gegen den Regionalliga-Absteiger SB Heidenheim, der mit einem kleinen Kader, bestehend aus nur sieben Spielerinnen, angereist war. In der ersten Halbzeit hielten die Gastgeberinnen, deren Trainer Stefan Weißer ein schnelleres Spielsystem eingeführt hatte, noch gut mit, lagen mit nur 29:36 Punkten zurück. „In der zweiten Hälfte sind wir eingebrochen, sind in alte Strukturen verfallen, was da genau los war, müssen wir erst analysieren“, so Weißer. Die routinierten Gäste nutzten die Schwächephase, lagen am Ende mit 74:57 vorne. „Wir haben verdient verloren“, sagte der TSV-Coach. Beste Spielerin im Malmsheimer Trikot war Janina Dzubba, die 19 Punkte beisteuerte. Auf Heidenheimer Seite stachen vor allem Franziska Hackl mit 21 Punkten und Melinda Orsolya Kesoi (20) heraus. TSV Malmsheim: Anderson (12), Dzubba (19), Frey (3), Müller (7), Rexer (4), Schmidt (4), A. Sroka (2), L. Sroka (2), Welting (4). SV Böblingen – KSG Gerlingen 67:56 Nach dem Auftaktsieg auswärts beim BV Villingen-Schwenningen lief es jetzt am Wochenende in Böblingen gar nicht rund für die KSG Gerlingen. Trainer Bernd Langner hatte bei den Panthers nur sieben Spielerinnen zur Auswahl, zudem verletzte sich Cora Stürner im dritten Viertel. „Das war natürlich mental schwer für meine Mannschaft“, sagte Langner. Nervös starteten sie in die Partie und verschliefen bei einer schlechten Trefferquote das erste Viertel.

Die SV Böblingen ging in dieser Phase mit 24:11 Punkten in Führung. Ein Vorsprung, den die Gäste nicht mehr aufholen konnten, auch wenn sie sich ab dem zweiten Viertel wieder fingen. „Wir hätten das Spiel ohne diese Anfangsphase gut gestalten können, Böblingen ist durchaus zu schlagen“, sagte Langner. KSG Gerlingen: Greb (11), Leonhäuser (7), Mieth (6), Savic (12), C. Stürner (8), T. Stürner, Türk (12). Landesliga MännerTV Marbach – SV Leonberg/Elt. 65:70 Den ersten Sieg in der Landesliga fuhr der SV Leonberg/Eltingen in einer temporeichen Partie beim TV Marbach ein. Trotz der Freude hatte SV-Coach Niko Tokas einen Kritikpunkt: „So ein Spiel muss mit 20 Punkten Unterschied ausgehen.“ Zunächst verschliefen die Gäste den Start, lagen rasch mit 4:14 Punkten hinten, holten diesen Rückstand am Ende des ersten Viertels aber wieder auf (22:23). Im zweiten Viertel fanden sie ihr Spiel, führten zur Halbzeit mit 48:35 und bauten den Vorsprung bis auf 20 Punkte aus. „Wir haben es dann verpasst, diese 20 Punkte ins letzte Viertel mitzunehmen.“ Von Minute zu Minute schrumpfte die Führung. Kurios war am Ende das Resultat. Während auf der Anzeigetafel ein 73:64-Sieg für den SV stand, wurde dieser einige Stunden später in ein 70:65 korrigiert. „Sehr ärgerlich, wenn nicht richtig gezählt wird, vor allem könnte diese Punktedifferenz später bei einem direkten Vergleich für uns wichtig sein“, sagte Tokas. SV Leonberg/Eltingen: Androutsopoulos (5), Dar (8), Hackert (5), Heß (4), Kalz (12), Karsch (2), Michailidis, Mikait (18), Rakovic (3), Schewior (12), Stankic (1).

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