Ausbildungsbörse interkom Infos zum Beruf – virtuell und real

Von Wiebke Kahns
Die Interkommunale Ausbilungsbörse findet in diesem Jahr zum 13. Mal statt. Foto: cf

Renningen - Auch in diesem Jahr ist – wie schon 2020 – lange Zeit unklar gewesen, ob die Ausbildungsbörse interkom aufgrund der Coronapandemie stattfinden kann. Und wenn ja, in welcher Form? „Eine Absage der Messe war keine Lösung“, betont Evin Sevinc vom Verein für Jugendhilfe im Kreis Böblingen.

Bereits zum zweiten Mal hat sie die Messe unter Pandemiebedingungen organisiert. Während die Ausbildungsbörse im vergangenen Jahr nur digital stattgefunden hat, wird es jetzt eine Präsenz- und eine virtuelle Messe geben. Schülerinnen und Schüler können sich am Messetag, 7. Oktober, von 9 bis 16 Uhr in der Rankbach- und der Stegwiesenhalle in Renningen bei den Ausstellern über ihre Angebote informieren und mit Mitarbeitern oder den Chefs der Firmen ins Gespräch kommen.

Bei der 13. Ausgabe der interkommunalen Ausbildungsbörse interkom präsentieren sich über 40 regionale und überregionale Aussteller. Sie informieren über 96 Ausbildungsberufe und 43 duale Studiengänge. Die virtuelle Begleitmesse ist vom 7. bis 24. Oktober im Internet unter www.interkom-azubiboerse.de zugänglich. Die Unternehmen präsentieren dort mit einem eigenen virtuellen Stand.

Sieben Kommunen, eine große Messe

In diesem Jahr wird die interkom vom Landkreis Böblingen gefördert. „Wir haben von der Förderung erfahren und daraufhin als Veranstalter dieser kommunalen Bildungsmesse im Landkreis einen Antrag gestellt“, sagt Alicia Paulus von der Wirtschaftsförderung in Renningen und freut sich über den positiven Förderbescheid. Auch wenn Paulus darauf hinweist, dass man schon zuvor eng mit dem Landratsamt zusammengearbeitet habe, so betont sie: „Die Förderung unterstreicht die Wichtigkeit der Messe für uns.“

Neben Renningen sind die sieben Kommunen Leonberg, Rutesheim, Weil der Stadt, Weissach, Magstadt, Aidlingen und Grafenau gemeinsam Veranstalter der Ausbildungsbörse. Und so wird auch Landrat Roland Bernhard zur Messe kommen und ein Grußwort sprechen.

„Der Landkreis Böblingen ist bestrebt, die Qualität der nicht-kommerziellen, pädagogisch orientierten Bildungsmessen hoch zu halten, sie zu unterstützen und sie zu fördern“, heißt es in einer Mitteilung der Wirtschaftsförderung des Landratsamt. Deshalb unterstütze der Kreis Böblingen entsprechende kommunale Bildungsmessen, die von den Kommunen organisiert und durchgeführt werden. Dabei vereinen sich unter dem Begriff „kommunale Bildungsmesse“ Ausbildungsbörsen, Berufsinfotage und Berufsinfomessen.

Eine Mischung aus Präsenz und Digital

Es kann sich um Veranstaltungen mit Messecharakter, digitale oder Kombinationen beider Formate handeln, die kostenfrei sind. Entscheidend sei, dass solche Bildungsmessen pädagogisch orientiert sind und somit die aktiv beteiligten Schulen in die Planung und Angebotsgestaltung mit einbeziehen. „Die Förderrichtlinie ist vom Kreistag verabschiedet worden und seit Juli veröffentlicht“, sagt Kerstin Raschke von der Stabstelle Bildungsbüro beim Landratsamt. „Die interkom ist die erste Messe, die davon profitiert.“

Ablauf der Messe

Der Eintritt für die interkom-Messe ist frei. Unter Einhaltung der gültigen Corona-Regeln ist die Teilnahme vor Ort möglich.

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