Anzeige: Warum die Erde auch Blauer Planet genannt wird Was wimmelt denn da? Fremdartige, bunte Unterwasserwelt entdecken

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Korallenriffe – der artenreichste Lebensraum der Erde Foto: Pixabay

Anzeige - Die meisten kennen das Meer vielleicht aus dem Sommerurlaub mit der Familie – wo man beim Schnorcheln und Tauchen einen ersten Eindruck der fremdartigen Unterwasserwelt erhält. Doch dass das Meer auch ein riesengroßer Lebensraum für viele besondere Tier- und Pflanzenarten ist, lässt sich so nur erahnen.

Das Meer nimmt den größten Teil der Erdoberfläche ein – über sieben Zehntel, das sind ganze 361 Millionen Quadratkilometer. Deshalb wird unsere Erde auch Blauer Planet genannt, was man bei Luftaufnahmen vom Mond aus prima sehen kann. Und obwohl man die drei großen Ozeane Pazifik, Atlantik und Indischer Ozean unterscheidet, ist das Meer ein zusammenhängendes, gigantisches Ökosystem – da alle Ozeane durch Meeresströmungen miteinander verbunden sind.

Obwohl das Leben im Meer begonnen hat, ist uns die heutige Artenvielfalt der Meere aber bis heute in weiten Teilen noch ein Rätsel. Man weiß zwar einiges über die Küstengewässer und die lichtdurchfluteten, oberen Zonen der offenen Ozeane – die dunklen, tieferen Zonen kennt aber kaum jemand so richtig.

Nach der Tier-und Pflanzenwelt gliedert man die Meereswelt in mehrere, große Lebensräume – so zum Beispiel „offenes Meer, Felsenküste, Wattenmeer“ und „Mangroven“, um nur einige aufzuzählen. Eines der artenreichsten Gebiete sind die tropischen Korallenriffe:

Schon gewusst? Korallenriffe sind die größten Bauwerke auf der Erde. So erstreckt sich etwa das Great Barrier Reef vor Australien über 2.300 Kilometer. Baumeister der Korallenriffe waren Millimeter-kleine Minipolypen, die über Jahrtausende Kalk ausschieden.

Ein stark bevölkerter Lebensraum

Rund 100 000 Arten von Pflanzen- und Tierstämmen sind hier im Revier der Korallenriffe an Lebewesen bisher identifiziert. Man schätzt die tatsächliche Artenzahl jedoch auf 500 000 oder sogar bis zu zwei Millionen.

Entsprechend groß ist in diesem stark bevölkerten Lebensraum der Kampf um Raum und Nahrung. Deshalb haben die Organismen der Korallenriffe ein reiches Arsenal wehrhafter Techniken entwickelt, um hier erfolgreich überleben zu können. Auch die bunten Leuchtfarben mancher Tiere, für die die Korallenriffe berühmt sind, ist so eine Finte – eingesetzt um Gegner wirksam zu täuschen. Doch Achtung: Fische nehmen Farben ganz anders wahr als Menschen. Was für uns knallbunt erscheint, kann in Wirklichkeit die beste Tarnung im Riff bedeuten.

Noch mehr ausgeklügelte Schutzmechanismen gefällig? Der „Kuhfisch“ beispielsweise, schützt seinen Körper durch einen Rundum-Knochenpanzer, weswegen man ihn auch zur Familie der „Kofferfische“ zählt. Und der „Doktorfisch“weiß sich bestens zu verteidigen mit seinen messerscharfen Stacheln auf der Schwanzwurzel – auch „Skalpell“ genannt.

Wer mehr erfahren möchte über ausgeklügelte Überlebensstrategien der Meeresbewohner – und auch vor dem Kennenlernen von feurigen Quallen nicht zurückschreckt, der kommt zum Kinderferienprogramm „Ab ins Meer“ vom 3. bis 17. August ins LEO-Center.

Hier können Ferien-Kids an einer Unterwasser-Olympiade teilnehmen, bei einem virtuellen Tauchgang das Meer erkunden, maritime Lesezeichen, bunte Fisch-Fensterbilder und Ozean-Sandbilder basteln – oder sich Meeresungeheuer-Motive schminken lassen und atemberaubenden Geschichten aus den Tiefen der Meere zuhören.

LEO-Center

Leonberger Straße 98–108

Center Management

07152-94110

info@leo-center.de

www.leo-center.de

Weitere maritime Ferientipps:

Gasometer Pforzheim: Great Barrier Reef – Wunderwelt Korallenriff

www.gasometer-pforzheim.de/de/ausstellung

Deutsches Meeresmuseum Stralsund

www.kindermeer.de/familiensommer/

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