Anzeige: „Hälinga“ – Geheimnisse schwäbischer Lebensart Ganz schön abgebrüht – echt Schwäbisches, nicht nur für Reingeschmeckte

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Maultaschen in der Brühe – eine schwäbische Spezialität mit besten Zutaten darin. Foto: Pixabay

Anzeige - Unheimlich heimlich

Unter dem schwäbischen Begriff „hälinga“ versteht man so viel wie „versteckt“ oder „heimlich“. Böse Zungen übersetzen es gar mit „hinterrücks“. Doch was im Schwäbischen auf den ersten Blick etwas reserviert oder „bruddelig“, also ruppig daher kommt, ist meist viel liebevoller, freundlicher gemeint. So kann „hälinga“ im besten Sinne auch für „knitz“, also schlau oder clever stehen.

Ein Schwabe ist zum Beispiel „hälinga“ reich – das heißt, er lässt die Nachbarn nur ungern wissen, was er wirklich besitzt oder beruflich erreicht hat. Deshalb bleibt das „Heiligs Blechle“, etwa das geliebte und topp gepflegte Automobil mit dem Stern, lieber in der Garage stehen – und man fährt mit einem „Volks-Wagen“ zum Einkaufen, echt schwäbisches cleveres Understatement eben.

Hauptsache selbst gemacht

Großen Wert legt man im Schwäbischen auch darauf, dass alles „selber gemacht“ ist, selbstredend mit besten Zutaten natürlich.

Bestes Beispiel hierfür – die Schwäbischen Maultaschen, eine Spezialität der Region, die in ihrer Herkunftsbezeichnung sogar geschützt ist. Hierbei handelt es sich um Teigtaschen mit einer Füllung vorwiegend aus Brät, Zwiebeln und eingeweichten Brötchen. Weitere Zutaten können sein – gekochter Schinken, geräucherte Schinkenwurst, Hackfleisch oder Bratenreste sowie Spinat oder Kräuter. Wer mehr dazu wissen möchte, wendet sich am besten an einen Schwaben seines Vertrauens – denn jeder Haushalt hat hier sein eigenes, oft streng gehütetes Familienrezept.

Foto: Kächele

Maultaschen – legendär

Um die Entstehung der Maultaschen ranken sich viele Geschichten. Eine besagt, Zisterziensermönche des Klosters Maulbronn, daher auch „Maul-Tasche“, hätten in der Fastenzeit das Fleisch vor dem Herrgott verstecken wollen, weshalb der Volksmund die Maultaschen auch gerne „Herrgotts-Bescheißerle“ nennt. Also auch dies ein Beispiel für die „hälinga“ Cleverness des Schwaben.

Maultaschen als Suppeneinlage in der Brühe sind deshalb das klassische „fleischlose“ Gericht am Gründonnerstag. Die ohnehin immer mehr als reichlich produzierten Maultaschen werden dann auch noch am nachfolgenden Karfreitag gereicht, hier jedoch in einer anderen Zubereitungsart. Wahlweise„geschmälzt“, also in Butter gebräunt mit krossen Zwiebeln obenauf. Dazu ein schön „schlonziger“ Kartoffelsalat, der „schwätzt“. Oder aber „geröstet“: dazu werden die Maultaschen in Streifen geschnitten, in der Pfanne angebraten und gerne mit „verkläbbertem“ Ei und frischen Kräutern darüber serviert.

„So gehen Maultaschen“

Für „Schleckige“, denen nun das Wasser im Munde zusammenläuft und die Appetit bekommen haben, gibt es eine neue Adresse hier vor Ort im Leo-Center – die Maultaschen-Manufaktur „Herr Kächele“. Eine Adresse, die man getrost – auch „echten“ Schwaben – empfehlen kann. Die Maultaschen werden hier zwar nicht „selber gemacht“, sind dafür aber ganz traditionell „haus- und hand-gemacht“, mit regionalen Zutaten, in bester „Oma-Qualität“ zubereitet – das „hälinga“ Fleisch aus artgerecher Tierhaltung. Es lohnt sich in der Mittagspause, beim Stadtbummel oder kleinen Hunger zwischendurch einmal vorbeizuschauen – und auch die vegetarische oder gar vegane Version zu verkosten.

Wen das Selbermachen nun doch tatsächlich reizt und wissen möchte, „wie Maultaschen gehen“, macht einfach mit bei einem der Herr Kächele-Kochkurse: https://www.herr-kaechele.de/kochkurse

Wer von Schwäbischen Maultaschen so begeistert ist, dass er das gerne mit ganz vielen Menschen teilen möchte, der lässt Selbermachen – und plant seine nächste Firmenveranstaltung, Messe oder Familienfest mit dem Herr Kächele-Catering Service: https://www.herr-kaechele.de/catering-und-messen

Wer mehr über Aktuelles im Leo-Center informiert sein möchte, für den bietet die regelmäßig erscheinende Centerzeitung alles Wissenswerte kompakt im Überblick zum Download an: https://www.leo-center.de/lifestyle/center-zeitung/

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