American Football in Leonberg Neuer Besucherrekord bei der Heimpremiere

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Die Alligators sind auch gegen die Kuchen Mammuts voll auf der Höhe. Foto: Andreas Gorr

Leonberg - Im letzten Heimspiel der Bezirksligasaison hat es noch mal eine Premiere für die Leonberg Alligators gegeben: Nachdem die bisherigen Auftritte auf dem TSG-Sportplatz stattfanden, der im Zuge der Neubebauung abgerissen wird, traten die American Footballer erstmals im Lewa-Sportpark an, der in der kommenden Saison Heimspielstätte wird. Und die Leonberger konnten sich dabei gleich über einen neuen Zuschauerrekord freuen. „Normalerweise haben wir die meisten Zuschauer im ersten Heimspiel beim Saisonstart, dann flacht der Zuspruch über die gesamte Saison gesehen ab. Aber im Lewa-Sportpark waren sogar noch mehr Besucher als beim ersten Heimspiel gegen Albstadt“, freute sich Alligators-Coach Fabian Hoyer.

Der Trainer sieht große Vorteile gegenüber dem TSG-Gelände: „Unser Caterer hat mehr Platz, und es ist einfacher, unseren Merchandising-Stand zu präsentieren“, erklärt der Trainer. Darüber hinaus sei es unkomplizierter, verletzte Spieler abzutransportieren. Vor allem dürfte sich die Parkplatzsituation entspannen: Im Wohngebiet rund um das TSG-Gelände hatte das wilde Parken teilweise zu chaotischen Verhältnissen geführt.

Entspanntere Parkplatzsituation

Den Besuchern standen auch deswegen besonders viele Parkplätze zur Verfügung, weil das Leobad wegen Sanierungsarbeiten derzeit geschlossen ist. Aber auch wenn das Bad im nächsten Jahr wieder die Pforten öffnet, rechnet Fabian Hoyer mit einer deutlich entspannteren Parksituation: „Im umliegenden Industriegebiet wird man immer etwas finden, zudem wollen wir mit den Harmonikafreunden sprechen, ob wir deren Parkplätze mitbenutzen dürfen“, erläutert Hoyer die Pläne. Bis auf die kleineren Kabinen sind er und sein Team überaus glücklich mit der neuen Heim-Arena: „Das kann ziemlich cool werden nächstes Jahr.“

Nichts änderten die neuen äußeren Gegebenheiten an der sportlichen Überlegenheit der Gastgeber: Gegen die Kuchen Mammuts feierten die Alligators mit 48:12 den siebten Erfolg im siebten Saisonspiel. Aber auch die Schlafmützigkeit in der Defensive fand ihre Fortsetzung: Mit 0:6 und 7:12 lagen die Alligators zurück, ehe Quarterback Theophil Hammann mit einem Lauf über 80 Yards, Lukas Dank und Tim Steimer für eine 21:12-Pausenführung sorgten. „Den Jungs fehlt in der Anfangsphase offenbar die Anspannung, weil sie wissen, dass sie das überlegene Team sind“, vermutet Coach Hoyer.

Athletiktraining zahlt sich aus

Gegen konditionell nachlassende Gäste bauten die Alligators dann ihre Führung durch Punkte von Tobias Egeler, Marcel Grandi und Lukas Dank, der in diesem Spiel die 1000-Yard-Marke übertraf, zum 48:12 aus. „Bei uns steht mehr Athletiktraining auf dem Programm als bei den anderen Teams“, verrät Hoyer eines der Erfolgsrezepte der Leonberger. Bei noch zwei ausstehenden Auswärtsspielen in Ravensburg und Crailsheim ist den Alligators der Meistertitel bei vier Punkten Vorsprung nicht mehr zu nehmen.

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