Von Ditzingen nach Leonberg bleibt die Straße offen An der B 295 wird erneut gearbeitet

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Was bei der Baustelle im Dezember nicht erledigt wurde, wird jetzt gemacht Foto: factum/Weise

Leonberg - Von Montag, 5. März an, ist die Bundesstraße 295 in Richtung Leonberg zwischen Ditzingen und der Abzweigung nach Gerlingen nur noch einspurig befahrbar. Von Leonberg nach Ditzingen geht es ab der Abzweigung wieder durch Gerlingen, teilt das Stuttgarter Regierungspräsidium mit. Die Einbahnregelung zwischen der Calwer Straße in Ditzingen und der Einmündung der Kreisstraße 1010 nach Gerlingen wird maximal zwei Wochen dauern, so die Behörde.

Das Regierungspräsidium hat im vergangenen Jahr bis Anfang Dezember die Fahrbahndecke der B 295 zwischen der Calwer Straße in Ditzingen bis zu der Einmündung der Kreisstraße 1010 saniert. Im vergangenen Jahr sind alle Arbeiten über die Bühne gegangen, für die zwingend eine Vollsperrung erforderlich war. Allerdings wurden die Fahrbahnrandbereiche nicht verstärkt, um den Zeitraum der Vollsperrung möglichst kurz zu halten. Weil diese Randbereiche noch nicht befestigt waren, hat auch einige Wochen nach dem Ende der Baustelle im Dezember 2017 auf dem sanierten Bereich Tempo 50 gegolten.

Nun sollen diese ausstehenden Arbeiten unter Einbahnregelung auf rund zwei Kilometern Länge zwischen Ditzingen und Leonberg durchgeführt werden. Vorgesehen ist, die Bankettbereiche an beiden Fahrbahnrändern zu befestigen und abzudecken. Die bestehenden Bankette werden reguliert und in Teilbereichen verstärkt.

Die Umleitungsstrecke für den aus Leonberg kommenden Verkehr wird wie folgt eingerichtet: Aus Leonberg kommend über die Kreisstraße 1010 (Leonberger Straße) und die Landesstraße 1141 (Ditzinger Straße / Gerlinger Straße) nach Ditzingen. Von Ditzingen aus kommend mit Fahrziel Leonberg ist die B 295 uneingeschränkt befahrbar. Zum Schutz der Bauarbeiter besteht eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 Stundenkilometern.

Die Zufahrt zu den anliegenden Grundstücken bleibt weiterhin gewährleistet. „Alle Termine finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt, das heißt bei ständigem Schneefall, bei Regen oder bei Temperaturen andauernd unter Minus 3 Grad Celsius können die Arbeiten nicht ausgeführt werden“, teilt die Behörde mit. Die Gesamtkosten für diese Baumaßnahme belaufen sich auf rund 400 000 Euro, welche der Bund für die Deckenerneuerung der Bundesstraße 295 trägt.

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