Sturm Burglind Der Waldspaziergang sollte warten

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Während Straßen und Häuser einigermaßen glimpflich davongekommen sind, hat „Burglind“ vor allem in den Wäldern merkliche Spuren hinterlassen. „Der Schaden ist hier doch sehr groß“, berichtet die Erste Beigeordnete von Weil der Stadt, Susanne Widmaier. „Wir bitten deshalb alle Bürger, dem Wald fürs Erste fernzubleiben.“ Einerseits gehe natürlich Gefahr für Autofahrer und Spaziergänger durch bereits umgestürzte Bäume aus. Zum Teil würden diese aber noch von benachbarten Bäumen „gestützt“, sodass sie manchmal erst Stunden oder Tage später umfielen. Gleiches gelte für lose Äste. Man werde sich nun schnellstmöglich an die Sicherung der Wälder machen. „Bis zu zwei Wochen kann das aber dauern, bis wir mit allem durch sind,“ so Susanne Widmaier weiter.

Ein ähnliches Bild zeigt sich im Rutesheimer Stadtwald. Dort sind Bäume abgebrochen, umgefallen, teilweise stehen sie unter Spannung, Äste hängen in den Baumkronen. Das Betreten des Waldes sei derzeit mit hohen Gefahren verbunden, warnt die Stadtverwaltung. Zwar verzeichnet das Forstamt des Enzkreises „keine dramatischen Sturmschäden“, einzelne Waldwege seien trotzdem bis auf Weiteres nicht passierbar. Bis alle Gefahren beseitigt sind, sollten auch hier wie anderswo die Menschen die Waldgebiete für die nächsten Tage meiden.

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