Schönbuchturm in Herrenberg Ein Aussichtsturm als riesiges Puzzlespiel

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Die Mitarbeiter der Firma Urfer bauen die Einzelteile des Schönbuchturms zusammen, der demnächst auf dem Stellberg montiert werden soll. Foto: Landratsamt Böblingen/Andreas Sporn

Böblingen - In der Werkstatt der Firma Stahlbau Urfer entstehen derzeit die stählernen Bauteile für den Schönbuchturm, der bald auf dem Herrenberger Stellberg (Kreis Böblingen) in die Höhe ragen soll. „Das Ganze ist wie ein großes Puzzlespiel“, sagt Heike Urfer von der gleichnamigen, mit den Spezialarbeiten betrauten Firma aus Remseck (Kreis Ludwigsburg). Seit Wochen fertigen ihre Mitarbeiter aus „Bergen von Blech“, wie sie sagt, die Treppenteile, Plattformen, ringförmigen Umrandungen und viele andere Kleinteile der Turmkonstruktion. Wenn alles gut geht und das Wetter mitspielt, sollen diese Bauteile von Anfang März an zur Baustelle gebracht werden. Im Frühjahr soll der Turm eröffnet werden.

Hier entlang: Der Schönbuchturm erhält einen Weg

Die Vorbereitung der hölzernen Anteile des Turms, der im Kreis Böblingen ein touristischer Anziehungspunkt werden soll, hat das Holzwerk Keck in Ehningen übernommen. Dort wurden bereits Ende des vergangenen Jahres mehr als 300 Baumstämme zugesägt. Wenn der rund 35 Meter hohe Turm einmal fertig ist, besteht er aus drei großen Stahlplattformen, 24 Holzmasten, 352 Stufen und insgesamt 1081 Meter Stahlseil. Die drei Plattformen werden auf jeweils acht Holzstützen aufgesetzt und mit Stahlseilen abgespannt. Zwei gegenläufig verlaufende Stahltreppen werden sich spiralförmig nach oben und nach unten winden, ein stählernes Netz umhüllt die ganze Turmkonstruktion.

Zum Teil wird der Bau des Schönbuchturms über Spenden finanziert. Interessenten können sich beispielsweise für 1000 Euro auf einer der Stufen verewigen lassen. Auch unabhängig davon nimmt der Förderverein Spenden entgegen.

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