Rutesheim Wichtige Stationen eines Bürgermeisters

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Gewerbe: „Es gibt Glücksfälle und ein solcher ist, dass sich Porsche in dem Drescher-Problemgebiet angesiedelt hat, wo man uns eine Spedition nach der anderen andrehen wollte“, sagt der scheidende Bürgermeister. Auch andere gute Ansiedlungen seien gelungen: Voith, Quin, MBtech, Hörmann, Krieg. Unter Dach und Fach ist auch eine Einigung mit Bosch. Die Stadt kauft das gesamte Grundstück auf, ein Architektenwettbewerb wird ausgeschrieben. Zudem beteiligt sich Bosch mit der eigenen Baugesellschaft beim Bau von Mitarbeiterwohnungen. Foto: factum/Granville

Rutesheim - Am 31. März enden die beiden Amtszeiten von Dieter Hofmann als Bürgermeister von Rutesheim. In diesen 16 Jahren ist aus der einstigen Gemeinde eine prosperierende Kleinstadt geworden, die sich einer großen Beliebtheit erfreut und deren Bevölkerungszahl Jahr für Jahr ansehnlich wächst.

Die Stadt hat in dieser Zeit ihre großen Verkehrsprobleme in den Griff bekommen und die tägliche Blechlawine aus dem Ort auf Umgehungsstraßen verlegt. Dadurch war der Weg frei für die groß angelegte Sanierung des Ortskerns. Das ist aber auch der Start gewesen dafür, der Infrastruktur ein entsprechendes Gepräge zu geben, was die Grundvoraussetzung für die Erhebung in den Rang einer Stadt gewesen ist.

Mit zu der Erfolgsgeschichte beigetragen hat auch die gute finanzielle Ausstattung von Rutesheim, die Dieter Hofmann von seinem Vorgänger Wilfried Reichert übernommen hat und die er auch seiner Nachfolgerin Susanne Widmaier hinterlässt – also keine Schulden.

Begleitet vom Glück des Tüchtigen, mit einem kompetenten Mitarbeiter-Stab an der Seite und beraten von einem Stadtrat, dem das Wohl der Kommune am Herzen liegt, kann der scheidende Bürgermeister Dieter Hofmann eine gute Bilanz ziehen.

Rutesheim ist in seinen 16 Jahren als Rathauschef zu einer geschätzten und viel beachteten Schulstadt geworden, die gezeigt hat, dass kommunale Grenzen kein Hemmnis sein müssen. In der Stadt siedelt sich gern Gewerbe an. Rutesheim ist ein beliebter Wohnort, mit den großen Herausforderungen, die ein solches Attribut nach sich ziehen. Kunst, Kultur, Vereine, das gute gesellschaftliche Miteinader kommen nicht zu kurz. Nun ist es an Susanne Widmaier, ihr Bestes zu geben.

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