Rutesheim Eine Stadt ist im Baustellenrausch

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Wohnen: Ganz neu präsentiert sich der Ortskern, wo das Siedlungswerk betreute Wohnungen – davon 21 in Privateigentum und sieben als Sozialwohnungen – baut und für die Stadt Räume für die Tagespflege, sowie eine Arztpraxis, einen Laden und den Polizeiposten erstellt. Die Tagespflege wird am 1. Juli öffnen.Praxen: Die in Containern vor dem Rathaus untergebrachte HNO-Praxis Lissakowitsch und der Akustik-Laden Lindacher ziehen in dieser Woche um. Am 18. April werden die Container abgebaut und danach der Rest des Rathausvorplatzes bis Ende Juni saniert. Die Praxis kostet die Stadt 544 000 Euro, der Laden 350 000 Euro, der Polizeiposten 920 000 Euro – allerdings bringen sie auch Mieteinnahmen.Parkplatz: Zum Vorhaben im Ortskern gehört auch die Umgestaltung des Parkplatzes zwischen betreutem Wohnen und Rathaus. Hier sind inzwischen die Graniteinfassungen verlegt und die Bitumen-Tragschicht gegossen. Foto: Manfred Grohe

Rutesheim - Es läuft und wuselt und wuselt, und es wird überall richtig geschafft.“ Bürgermeister Dieter Hofmann ist so richtig zufrieden. Denn in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates hat der Stadtbaumeister Bernhard Dieterle-Bard eine Zwischenbilanz der vier größten gerade aktuellen Baustellen in der Stadt gezogen. Und die ist recht positiv ausgefallen.

Mehr als 16 Millionen Euro investiert die Stadt derzeit in die Ortskernsanierung, in die Verkehrberuhigung, in eine neue große Kindertagesstätte sowie in die Erweiterung der Grundschule.

Alle diese Projekte sollen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Die Ortskernsanierung anlässlich der 1250-Jahr­feier im Sommer, die Schule vor Beginn des neuen Schuljahres. Auch bei den Straßenbauten rund um Perouse wird Gas gegeben, denn hier soll ja auch ein Lebensmitteldiscounter gebaut werden, der die Absicht hat, das Weihnachtsgeschäft noch in die Bilanz mit aufzunehmen.

Krippe soll noch in diesem Jahr starten

Zeitdruck herrscht zudem bei der Kita in der Robert-Bosch-Straße. Damit die Stadt in den Genuss von 360 000 Euro Fördergelder für die drei Krippengruppen mit insgesamt 30 Plätzen kommt, muss noch vor Jahresende mindestens eine der Gruppen den Betrieb aufnehmen.

Bei diesem Projekt kann die Stadt mit dem Glück des Tüchtigen rechnen. Die Bundesregierung hat nämlich ein Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020“ aufgelegt. Das berücksichtigt Neubauten, die vom 1. Juli 2016 an begonnen wurden. Das „Haus der Kinder“ wurde am 4. Juli 2016 begonnen.

Im Mai sollen die Richtlinien und somit die konkrete Zuschusshöhe vorliegen. Damit steht erstmalig eine zusätzliche Förderung für die zwei Kindergartengruppen im „Haus der Kinder“ in Aussicht.

Weitere Infos zu den einzelnen Projekten gibt es in der Bildergalerie.

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