Polizeibericht aus Renningen Falsche Microsoft-Mitarbeiter rufen an

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Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt derzeit gegen Unbekannte, die sich am Samstag in Renningen gegenüber einer 40 Jahre alten Frau am Telefon als Microsoft-Mitarbeiter ausgegeben haben. Foto: dpa

Renningen - Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt derzeit gegen Unbekannte, die sich am Samstag in Renningen gegenüber einer 40 Jahre alten Frau am Telefon als Microsoft-Mitarbeiter ausgegeben haben. Eine Frau rief gegen 13 Uhr bei der 40-Jährigen an und machte sie in englischer Sprache darauf aufmerksam, dass ihr Computer einem Hackerangriff ausgesetzt war und diesbezüglich eine Fehlermeldung angezeigt wird. Um das Problem zu lösen, sollte die 40-Jährige den telefonischen Anweisungen der Frau und ihrem Kollegen folgen. Mit Hilfe einer Fernsoftware griffen die Betrüger schließlich auf den Computer zu und wiesen ihr Opfer an, die Leistungen mittels Kreditkarte und Online-Banking zu begleichen. Die 40-Jährige kam den Aufforderungen nach und wurde darauf hingewiesen, dass die Buchungen nicht funktioniert haben. Später stellte sich heraus, dass eine dreistellige Summe von den Konten der Geschädigten abgebucht wurde.

Tipps der Polizei: Seien Sie im Falle eines solchen Anrufs wachsam und gehen Sie nicht auf die Forderungen ein. Installieren Sie keine Fremdsoftware und beenden Sie das Gespräch. Erstatten Sie im Schadensfall Anzeige bei der Polizei und lassen Sie Ihre betroffenen Kreditkarten und das Online-Banking sofort sperren. Kam es zu einem Fernzugriff auf Ihren Computer, lassen Sie ihn auf Schadsoftware überprüfen. Auch die Firma Microsoft warnt auf ihrer Internetseite vor den Betrügern, die im Namen ihres Unternehmens anrufen.

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