Pferdemarkt und Fasnet Polizei und Feuerwehr haben Großeinsatz

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Den Umzug beim Pferdemarkt hat die Polizei immer im Blick, genauso wie die Fasnet in Weil der Stadt. Foto:  

Leonberg/Weil der Stadt - Jahrhundertelange Routine habe man bei der Ausrichtung von Großveranstaltungen, das betonen die Veranstalter der Fasnet in Weil der Stadt und des Pferdemarktes in Leonberg. „Die Sicherheit war uns schon immer ein Anliegen“, sagt Undine Thiel, die Pressesprecherin des Leonberger Rathauses. Ein Sicherheitsstab ist gebildet, ein 67-seitiges Konzept, das ein Fachbüro erstellt hat, weist alle Eventualitäten von Wetter bis Brandschutz aus, ein privater Sicherheitsdienst ist engagiert.

Interner Gebrauch

Näheres gibt sie aber nicht bekannt. „Ich bitte um Verständnis, das Sicherheitskonzept ist ausschließlich für den internen Gebrauch“, sagt Thiel. „Die Details zu allen fünf Festtagen sind berücksichtigt und alles durchdacht.“

In Weil der Stadt gibt es seit dem vergangenen Jahr ein Sicherheitskonzept, als man auf den Berliner Terroranschlag reagiert hat. „Wir haben eine langjährige Erfahrung mit der Fasnet“, sagt der Ordnungsamtschef Thomas Besser. „Letztes Jahr haben wir es dann genau aufgeschrieben.“ Darauf greife man auch am Sonntag wieder zurück. Überarbeitet wird es dennoch ständig, sichtbarste Änderung waren im vergangenen Jahr die Straßenblockaden. Näheres sagt aber auch Besser nicht, nur so viel: „Wir sind gut vorbereitet, es ist auch eine Menge Arbeit.“

Der Umzug ist wie ein Ring um die Altstadt

Ziel ist eine sichere und saubere Fasnet, auf alle Eventualitäten – wie den Unfall in Eppingen – könne man sich aber nicht vorbereiten. „Wir appellieren an die Vernunft“, sagt der Chef des Ordnungsamts.

Dass es sicher ist, dafür sorgt am Sonntag auch die Weiler Feuerwehr, die mit 70 Leuten im Einsatz ist. Der Umzug schließt dann nämlich wie ein Ring die Altstadt ein. „Wir positionieren uns an strategisch günstigen Punkten innerhalb dieses Rings“, erklärt der Kommandant Jürgen Widmann. Wenn etwa passiert, könne man ausrücken, ohne den Umzug zu unterbrechen. Genügend Kräfte stehen bereit. „Ja, 90 Prozent von uns sind auch in der Narrenzunft“, sagt Widmann. „Aber wir sprechen uns ab.“

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