Leonberg/Rutesheim Zwei Auffahrunfälle am morgen

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Ein Sprinter kracht im Engelbergtunnel in zwei Autos vor ihm, die bremsen mussten. Foto: SDMG

Leonberg/Rutesheim - Zwei Auffahrunfälle haben am Freitagmorgen für Staus rings ums Leonberger Dreieck gesorgt. 30 000 Euro Schaden entstanden dabei gegen 8.50 Uhr auf der A 8 zwischen den Anschlussstellen Leonberg-West und Rutesheim. Ein 20-Jähriger war in einem Audi auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Karlsruhe unterwegs. Wegen eines Staus musste er bremsen. Eine hinter ihm fahrende 28-Jährige, die am Steuer eines VW saß, konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den Audi leicht auf. Während eine nachfolgende 38-Jährige ihren BMW rechtzeitig zum Stehen brachte, krachte ein 24-Jähriger hinter ihr mit seinem Mercedes ins Heck des BMW. Der Mercedes und der BMW mussten abgeschleppt werden. Wegen der Unfallaufnahme wurden der linke und mittlere Fahrstreifen gesperrt, so dass es laut Polizei zu Stau kam. Die Feuerwehr Leonberg war mit drei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften vor Ort.

Wenig später ereignete sich ein Auffahrunfall im Engelbergtunnel, der ebenfalls für lange Staus sorgte. Dabei wurden drei Menschen leicht verletzt. Ein 25-Jähriger war gegen 10.30 Uhr mit seinem Kleintransporter in Richtung Leonberger Dreieck auf der mittleren Spur unterwegs. Vermutlich weil er für die Verkehrsverhältnisse zu schnell unterwegs war, krachte er auf den Abschleppwagen eines 55-Jährigen vor ihm. Der 55-Jährige hatte bremsen müssen, um nicht auf einen Skoda aufzufahren, dessen 35 Jahre alte Lenkerin verkehrsbedingt mit langsamer Geschwindigkeit fuhr. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Abschlepper auf den Skoda geschoben und der 55-Jährige verletzt.

Er musste aus diesem Grund durch Einsatzkräfte der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden und kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Die beiden weiteren Unfallbeteiligten trugen leichte Verletzungen davon. Auch sie wurden mit dem Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehren Ditzingen und Leonberg waren mit fünf Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften ausgerückt. Sie kümmerten sich zudem um ausgelaufene Betriebsstoffe. Der Schaden beläuft sich auf rund 20 000 Euro. Für etwa anderthalb Stunden musste der Verkehr auf dem Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, so dass sich ein Kilometer langer Rückstau bildete.

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