Citylauf Leonberg Die Kooperation mit Warmbronn ist der nächster Schritt

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Im Bereich des Marktplatzes kann stimmungsmäßig noch mehr gehen. Foto: Andreas Gorr

Leonberg - Die erste Sitzung nach der 9. Auflage des Leonberger Citylaufs ist absolviert. Die Organisatoren haben Bilanz gezogen. „Und die fiel richtig gut aus, unser Etappenziel, das wir uns für das kommende Jahr zum zehnjährigen Jubiläum vorgenommen hatten, haben wir schon jetzt erreicht“, sagt Eberhard Trinkner, der Chef des neunköpfigen Citylauf-Teams. 1543 Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen hatten sich zu diesem sportlichen Ereignis angemeldet. „In diesem Jahr passte einfach vieles zusammen“, so Trinkner.

Zum einen das traumhafte Wetter, das bis in die Abendstunden für eine sommerliche Wärme sorgte. Zum anderen fand keine Parallelveranstaltung in der Region statt, die mit dem Citylauf hätte konkurrieren können. Der Stuttgarter Lauf war schon eine Woche vorher. Ein bedeutender Faktor. „Wir wissen aus Erfahrung, wie schwer es ist, wenn uns dieser Lauf in die Quere kommt“, sagt Trinkner, der in der Vergangenheit schon einiges versucht hatte, diese Überschneidung zu vermeiden. „Falls die Stuttgarter im nächsten Jahr wieder unseren Termin Ende Juni anstreben, werde ich mal wieder eine Mail schreiben.“ Gegebenenfalls soll, um den Läufern einen Anreiz zu verschaffen, der Anmeldeschluss verlängert werden, da der Citylauf direkt auf den Samstag eine Woche nach den Pfingstferien datiert ist.

Und noch mehr Zahlen: 40 Prozent der Teilnehmer über fünf und zehn Kilometer waren Frauen. 20 Prozent waren jünger als 20 Jahre. „Das ist sehr erfreulich, unsere Aktion, dass Teilnehmer unter 20 Jahre weniger Startgebühren zahlen, zeigt Wirkung“, sagt Eberhard Trinkner.

Was den 63-jährigen Warmbronner ebenfalls freut ist die Tatsache, dass immer mehr Zuschauer den fünf Kilometer langen Rundkurs, der Leonberg und Eltingen verbindet, säumen. „Die Teilnehmer haben uns bestätigt, dass die Stimmung bombastisch war.“ Ein besonderes Lob gehe dabei an den Kirbeverein in Eltingen, der die Carl-Schmincke-Straße in eine lautstarke Fanmeile verwandelt. Und erstmals gab es auch auf dem Marktplatz eine Band. „Das war schon richtig gut, stimmungsmäßig kann da auch noch mehr gehen, das muss sich eben einspielen“, sagt Trinkner.

Bestens geklappt habe die Zusammenarbeit mit der Stadt – also mit dem Sport- und Kulturamt, dem Ordnungsamt und den Verantwortlichen des Bauhofes. „Das war so gut wie noch nie, so langsam haben wir alle Routine, und jeder weiß, wer was zu machen hat.“ Auch die Streckenabsperrung kostete nur noch wenige Minuten Verzögerung des Starts. „Wir haben bislang fast keine Reklamationen bekommen, nur ein Anwohner hat sich beschwert, weil er seinen Parkplatz nicht anfahren konnte“, so Eberhard Trinkner.

Zum zehnjährigen Jubiläum strebt das Citylauf-Team erstmals eine Kooperation mit dem Warmbronner Waldmeisterlauf an. „Eine Voraussetzung ist, dass wir die gleiche Zeitmessung haben“, so Trinkner. Dessen Warmbronner Kollege Alfred Thaler hatte sich in diesem Zuge schon mal das System vor Ort angeschaut. Im Herbst sollen die ersten Gespräche stattfinden. Und so lautet Eberhard Trinkners Motto: „Es war diesmal schon richtig gut, aber es gibt immer Stellschrauben, an denen man drehen kann, damit es noch besser wird.“

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