Handball Mit 90 Prozent geht in der Liga gar nichts

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Der Ditzinger Patrick Droxner (li.) muss gegen Schozach-Bottwartal passen. Foto: Andreas Gorr

Leonberg/Ditzingen - Für die Männer in der Handball-Württembergliga ist ab sofort jeder Punkt wichtig, wenn sie den Kampf gegen den Abstieg gewinnen wollen. Auf den Heimvorteil können an diesem Samstag sowohl der SV Leonberg/Eltingen als auch die TSF Ditzingen bauen. Und auch die Frauen des SV spielen zu Hause.

Württembergliga Nord, Männer

SV Leonberg/Eltingen (11.) – SF Schwaikheim (6.)

Bringen die Leonberger Spieler ihre einhundert Prozent nicht auf die Platte, dann gewinnen sie in der Württembergliga keinen Blumentopf. Das wurde bei der 30:33-Niederlage in Beilstein noch einmal ganz deutlich. „Die Energieleistung hat gefehlt“, monierte SV-Trainer Ivan Toldo. „Wenn die kämpferische Einstellung stimmt, dann kommen wir aber auch wieder ins Tempospiel“, ist er optimistisch, die Punkte an diesem Samstag (20 Uhr) gegen Schwaikheim zuhause behalten zu können. Der Übungsleiter kann auf den gleichen Kader wie in der Vorwoche zurückgreifen. Patrick Nicolau ist leicht angeschlagen, nachdem er im Training umgeknickt ist.

Derweil setzte sich das Personal-Puzzle weiter zusammen. Für die Torhüterposition neben Dominik Koch ist eine Einigung mit Max Schneider erzielt worden. Der 22-Jährige bildet in dieser Saison mit Felix Beutel das Duo beim Drittligisten SV Kornwestheim. Für die neue Saison wurde der Vertrag von Schneider nicht verlängert. Verlängert haben dafür zwei weitere Akteure in Leonberg: Kapitän Lars Neuffer und Kreisläufer Jakob Ulrich haben zugesagt.

TSF Ditzingen (10.) – SG Schozach-Bottwartal (5.)

Mit dem jüngsten Sieg gegen den SV Leonberg/Eltingen hat sich die SG Schozach-Bottwartal in eine gute Lage gebracht, geht als Tabellenfünfter beim anstehenden Spiel in der Ditzinger Sporthalle Glemsaue (Samstag, 20 Uhr) aus dieser Sicht als Favorit ins Rennen gegen einen Gastgeber, der mitten im Abstiegskampf steckt. Allerdings werden die Bottwartaler nicht mit ihrer ersten Garde auflaufen können. Von Dennis Sauer haben sie sich, weil der Spielgestalter beruflich bedingt kaum mehr Zeit für das Training findet, schon Anfang Februar getrennt. Im rechten Rückraum fehlen Philipp Kroll und Lukas Volz. und auch der Linksaußen Christian Zluhan muss auf Grund einer Fingerverletzung passen.

Mit diesen Personalien des Gegners will sich Ditzingens Trainer Jörg Kaaden nicht beschäftigen. Er erwartet trotz dieser Ausfälle eine starke Konkurrenz. „Ich hab’s ja schon bei uns erlebt, wenn Leistungsträger ausfallen, kann das für ein Team auch befreiend sein, weil andere Spieler aus deren Schatten treten.“ In der zweiwöchigen Spielpause habe seine Mannschaft gut trainiert und ein Testspiel gegen Ditzingens Zweite absolviert. „Das war eine gute Möglichkeit, im Tritt zu bleiben und verschiedene Aufstellungs-Variationen auszuprobieren“, so Kaaden. Am heutigen Samstag ist der TSF-Kader fast komplett – nur ­Patrick Droxner muss passen.

Württembergliga Nord, Frauen

SV Leonberg/Eltingen (6.) – SF Schwaikheim (4.)

Auch wenn der Gegner beim letzten souveränen Sieg in Mössingen kein wirklicher Maßstab gewesen ist – die Frauen des SV Leonberg/Eltingen haben Selbstvertrauen getankt. Weitaus stärker werden die Gäste aus Schwaikheim sein, die der SV an diesem Samstag um 17.30 Uhr im Leonberger Sportzentrum erwartet. „Da müssen wir schon mehr Gas geben“, sagt Leonbergs Trainerin Birute Schaich, „wenn alle funktionieren und wir dann noch das Quäntchen Glück haben, sieht es gut aus für uns“. Verzichten muss Schaich auf Kreisläuferin Lena Hartung.

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