Handball Leonberg ist derzeit nur die Nummer zwei

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Ein Bild mit Symbolcharakter: Der Leonberger Christian Auer. Foto: A. Gorr

Leonberg/Ditzingen - Der SV Leonberg/Eltingen hat die kurze Weihnachtspause auf einem Abstiegsplatz – die letzten beiden der Württembergstaffel Nord müssen runter – verbracht. Nach den Plätzen zehn und neun in den beiden vorangegangenen Runden wähnten sich Mannschaft und Verantwortliche auf einem anderen Weg. Doch der Club ist noch nicht so weit, dass er von sich behaupten könnte, er gehöre in dieser Liga zu den Etablierten. Wenn nicht alles stimmt, dann bekommt die Mannschaft in der fünfthöchsten deutschen Spielklasse Probleme.

Und in der Hinrunde hat so einiges nicht gestimmt. Trainer Ivan Toldo, Nachfolger von Frank Ziehfreund, mit dem der Aufstieg und der Gewinn des Verbandspokalwettbewerbs gelang, ist überzeugt vom Potenzial seiner Schützlinge. Das haben sie jedoch aus den unterschiedlichsten Gründen viel zu selten konstant abgerufen. Spielmacher Christian Auer verzettelte sich häufig und ließ eine klare Linie vermissen. Derzeit ist jedoch niemand in Sicht, der diese Position entsprechend ausfüllen könnte. Maximilian Mauch ist verletzt, Julian Kurtz von seiner Bestform noch um einiges entfernt. Weil auch Andreas Binder die Selbstverständlichkeit in seinen Auftritten fehlt und sich Lars Neuffer verletzungsbedingt zurückhalten musste, fehlte der Druck aus dem Rückraum.

Angriffsquote liegt unter 50 Prozent

Das Spiel über die Außen wurde vernachlässigt, einfache Tore über Tempogegenstöße fielen zu selten. Toldo fordert: „Wir müssen die Angriffsquote steigern.“ Die lag zwischen 46 und 47 Prozent. „Erst wenn wir da über 50 Prozent kommen, haben wir auch eine realistische Chance, zu gewinnen“ (Toldo).

Derzeit fehlen zwar nur zwei Punkte zum Nichtabstiegsplatz. Dennoch geht der Übungsleiter davon aus, dass seine Mannschaft bis zum letzten Spieltag kämpfen muss, um den Klassenerhalt perfekt zu machen. Nach fünf Punktspielniederlagen kommt gleich der ersten Partie in diesem Jahr eine entscheidende Bedeutung zu. An diesem Samstag (20 Uhr) ist die HSG Schönbuch im Sportzentrum zu Gast. Das Hinspiel wurde mit 25:26 verloren. Jetzt soll der Spieß umgedreht werden. Allerdings bereitet das Personal Sorgen. Verletzungsbedingt stehen Fragezeichen hinter dem Einsatz von Andreas Binder, Sebastian Mücke, Ralf Kilper und Torhüter Frederik Weihing.

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