Handball Ditzingen muss noch zweimal beißen

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Noch zweimal heißt es für Mark Falkenburger (rechts) und die TSF Ditzingen, alle Kräfte zu mobilisieren. Foto: Andreas Gorr

Ditzingen - Eine Pause haben sie sich wahrlich verdient. Vor fast genau einem Jahr begann die Vorbereitung auf die Saison 2016/2017. Absolviert wurden inklusive Bezirkspokalwettbewerb 31 Pflichtspiele, mit der Wiederholung der Bönnigheim-Partie waren es sogar 32. Doch jetzt geht für die Spieler der TSF Ditzingen die Runde eigentlich erst so richtig los. Drei Mannschaften streiten um zwei Plätze in der Württembergliga. Der TV Neuhausen/Erms hat seine erste Partie gegen die HSG Ostfildern mit 30:26 gewonnen. Am Sonntag (17 Uhr) ist das Team in der Sporthalle Glemsaue zu Gast. Vier Tage später fahren die Ditzinger zur entscheidenden Begegnung nach Ostfildern.

Dass die TSF-Akteure jetzt noch einmal richtig beißen müssen, haben sie sich selbst eingebrockt. Nach der überragenden Vorrunde mit 24:2 Punkten folgte eine eher mäßige Rückserie mit 17:9 Zählern. Damit gaben die TSF ihre Führung an der Tabellenspitze an den SV Fellbach ab. Abgehakt. „Wir freuen uns drauf. Die Stimmung ist gut“, sagt der Ditzinger Trainer Jörg Kaaden. Mit dem Gewinn des Bezirkspokals holte sich die Mannschaft genauso wie der TV Neuhausen II im Bezirk Achalm-Nagold noch einmal ein Erfolgserlebnis. In den vergangenen zwei Wochen wurde trainiert, angeschlagene Spieler wie Dennis Zwicker kurierten ihre Wehwehchen aus.

Neuhausen mit voller Kapelle am Start

Der Gegner, mit elf Punkten Rückstand hinter der HSG Fridingen/Mülheim Tabellenzweiter in der Staffel 2, will es wissen. Im ersten Spiel gegen Ostfildern ließ deren Trainer Markus Bühner vor der Partie gleich 20 Mann warm laufen. Ein Psychotrick? Jörg Kaaden, der sich das Spiel zusammen mit der Mannschaft angesehen hat, weiß es nicht.

Mehr Aufschluss gibt die Tatsache, dass mit dem Esten Karl Toom und dem deutschen Junioren-Nationalspieler Jan Reusch zwei Akteure aus dem Kader des Zweitligisten mitgewirkt haben. „Das habe ich erwartet“, war der Einsatz dieses Duos keine Überraschung für Kaaden. Vor allem der Spielmacher Reusch habe in der entscheidenden Phase der Partie Verantwortung übernommen und starke Szenen gehabt. Zudem verfüge der sonntägliche Gegner über starke Außenspieler.

Es wird ein hartes Stück Arbeit, um diese Nuss zu knacken. Kaaden gibt sich selbstbewusst: „Wir wissen um unsere Stärken“. Und dann ist da ja auch noch die blütenreine Weste in der heimischen Halle. In den 13 Partien in der Glemsaue gingen alle Punktspielgegner leer aus. Neuhausen kann mit einem Unentschieden den Aufstieg bereits perfekt machen. Weil Ostfildern sein erstes Spiel verloren hat, hätten die TSF Ditzingen selbst im Falle einer Niederlage gegen Neuhausen aber noch alle Chancen. Dann würde das Duell mit der HSG Ostfildern den Ausschlag geben.

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