Leonberg/Ditzingen - Fünf Spiele zuletzt ohne Sieg: Die Handballer der TSF Ditzingen sind nach dieser Negativserie auf den vorletzten Tabellenplatz in der Württembergliga abgerutscht. An diesem Samstag, 20 Uhr, kommt der TSV Altensteig zum Abstiegsduell in die Sporthalle Glemsaue. Die Punkte: für beide Mannschaften begehrt. Der SV Leonberg/Eltingen ist um 20.30 Uhr beim Spitzenreiter und bereits feststehenden Meister TV Bittenfeld II zu Gast. TSF Ditzingen (13.) – TSV Altensteig (11.) Beflügelt vom jüngsten 37:33-Sieg gegen den Spitzenreiter und vorzeitigen Meister TV Bittenfeld II – der allerdings ersatzgeschwächt ohne den Top-Torschützen Martin Kienzle oder den Abwehrchef Fabian Bohnert angetreten war – wird der TSV Altensteig nach Ditzingen kommen. „Das war die beste Leistung in dieser Saison“, verteilte Altensteigs Trainer Damir Lebovic nach dem unerwarteten Punktegewinn Komplimente an seine Mannschaft. Die ist in der Tabelle in der Zwischenzeit an Ditzingen vorbeigezogen. „Und sie werden so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern wollen“, sagt Ditzingens Coach Jörg Kaaden, der einen spannenden Kampf gegen eine robust auftretende Mannschaft erwartet, die das Hinspiel mit 37:32 Toren gewonnen hat. „Da ist natürlich eine Revanche fällig“, sagt Kaaden, der verletzungsbedingt weiterhin auf Frank Eisenhardt verzichten muss. „Die letzten vier Saisonspiele sind absolute Endspiele für uns, das wird richtig eng.“ Bittenfeld II (1.) – Leonberg/Elt. (10.) Noch einmal ein kleiner Blick auf den TV Bittenfeld II. Er hat bereits am 20. Spieltag – mit einem 31:24-Sieg bei der SG Schozach-Bottwartal – seinen Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga klar gemacht. In den letzten beiden Spielen kam die Mannschaft allerdings etwas ins Straucheln. Das Stadtderby gegen den VfL Waiblingen verlor die Mannschaft um Trainer Thomas Randi mit 27:33 Toren, danach folgte eben auch die Niederlage in Altensteig. Da schöpft Ivan Toldo, der Trainer des SV Leonberg/Eltingen, natürlich große Hoffnung. „Wir sind immer für eine Überraschung gut und rechnen uns Chancen aus, wenn wir unser Spiel durchbringen“, sagt Toldo, „und auf solche Spiele wie gegen Bittenfeld kann man sich nur freuen, weil man nichts zu verlieren hat.“ An das Hinspiel, das mit 26:30 verloren ging, erinnert sich der SV-Coach noch genau: „Da haben wir eine richtig schlechte erste Halbzeit hingelegt und starteten dann eine furiose Aufholjagd, wir waren immer nah dran, gereicht hat es leider am Ende nicht.“ Diesmal soll von Beginn an Druck aufgebaut werden. „Fair und hart in der Abwehr, und dann gut nach vorne agieren“, gibt Toldo die Marschroute aus. Der Kader des SV Leonberg/Eltingen ist fast komplett, nur Julian Kurtz fehlt am Samstagabend.