Fußball Umgekehrte Vorzeichen im Derby

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Im Derby will Höfingen Foto: A. Gorr

Leonberg - Nach zuletzt drei Partien in der Fremde sollte der SV Perouse am 16. Spieltag, dem ersten der Rückrunde, gegen den TSV Schwieberdingen mal wieder zu Hause antreten. Da die Stadt Rutesheim den Rasen aber wegen Unbespielbarkeit bis Jahresende gesperrt hat, wurde diese Begegnung abgesagt.

Somit ist der TSV Merklingen (7.) der einzige Bezirksligist aus dem Altkreis, der am Sonntag (14 Uhr) ran muss. Beim TV Aldingen (4.) gilt es, sich ohne den abwesenden Torhüter Sven Reichmann und den verletzten Mohammad Keita für die 0:4-Packung aus dem Hinspiel zu rehabilitieren. Der Erfolg in Marbach am vergangenen Spieltag sorgt für eine breite Brust, dennoch warnt Trainer Bernd Vollmer: „Es wird noch schwerer als gegen Marbach. Ich habe als Merklinger beide Versuche gegen Aldingen nicht gewinnen können.“ Mit einem Punkt wäre er schon zufrieden: „Wir haben den Anschluss wiederhergestellt und brauchen jetzt Konstanz, um das ­ständige Auf und Ab zu vermeiden.“

Bereits heute stehen sich um 19.30 Uhr der TSV Höfingen (6.) und der TSV Flacht (12.) gegenüber. In der Hinrunde war die Partie eine klare Angelegenheit, der heutige Gastgeber unterlag mit 1:4. Inzwischen haben sich die Vorzeichen umgekehrt, der Aufsteiger ist seit fünf Spielen ungeschlagen und geht als Favorit in die Partie. „Wir haben etwas wiedergutzumachen und können uns richtig Luft auf die Abstiegsplätze verschaffen. Wir wollen wieder mehr die Initiative übernehmen“, sagt Höfingens Spielertrainer Sebastian Bortel, der bis auf den verletzten Oliver Kudera und Fabian Wittke (Urlaub) alle Mann an Bord hat.

Beim Gegner zeigt die Formkurve in die andere Richtung. Zuletzt gab es nach fünf Niederlagen endlich wieder einen Punkt. Flacht ist erstmals in dieser Saison das schlechteste Altkreisteam der Liga, nur das bessere Torverhältnis trennt das Team von Trainer Thorsten Talmon von den Abstiegsrängen: „Die Situation spricht für ­Höfingen, aber jedes Spiel startet bei 0:0. Die Platzierung ist nicht prickelnd, aber der Abstand nach unten war nie wirklich groß. Wir haben in den vergangenen beiden Spielen kleine Schritte nach vorne gemacht und wollen daran anknüpfen.“ Zum prall gefüllten Lazarett gesellen sich der gesperrte Adrian Martone und Manuel Rünz.

Zeitgleich empfängt die SKV Rutesheim II (8.) den TSV Eltingen (10.). Das Hinspiel war eine dramatische Angelegenheit, mit zwei Toren ab der 88. Minute drehte die SKV ein 0:1 mit Glück noch in ein 2:1. „Wir schaffen es gerade, enge Spiele über die Zeit zu retten. Unsere individuellen Fehler in der Defensive werden zurzeit nicht sofort bestraft, dennoch müssen wir sie dauerhaft abstellen. Wir lassen zwar grundsätzlich wenig aus dem Spiel zu, sind dadurch aber immer für ein Gegentor gut“, sagt Co-Trainer Martin Gäckle. Auf Grund der Terminierung der Partie am Freitagabend fehlen Constantin Kogel und Luca Alberici. Nach dem Sieg beim FV Löchgau II ist Eltingen zum zweiten Mal in Folge bei einer zweiten Mannschaft zu Gast. Die Mannschaft von Trainer Lothar Mattner schaffte es in dieser Spielzeit aber erst einmal, nach einem Sieg in der darauffolgenden Begegnung zu punkten. „Wir müssen uns wie in Löchgau schnell auf die Bedingungen einstellen“, fordert Mattner.

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