Fußball Sie haben keine Angst vor lauten Tönen

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Eva Meßthaler Foto: Andreas Gorr

Münchingen - Die Fußball-Frauen des TSV Münchingen starten an diesem Sonntag mit einem Heimspiel gegen den FFV Heidenheim in ihre zweite Verbandsliga-Saison. Anpfiff der Partie ist um 13 Uhr auf dem Kunstrasenplatz.

In der vergangenen Runde traf Münchingen zum Auftakt auf den FV Bellenberg, der am Ende ganz oben stand und in die Oberliga aufgestiegen ist. Und nun also der Frauenfußballverein Heidenheim, der eine klare Vision hat: es Schritt für Schritt in die Bundesliga zu schaffen. Das mittelfristige Ziel lautet daher – Aufstieg in die Oberliga. Der sportliche Leiter Peter Hornetz erwartet von seinem Team „den bedingungslosen Willen, beim FFV was zu reißen“. Eine klare Erwartungshaltung an Mannschaft und Trainer.

Von lauten Tönen des Gegners lässt sich Eva Meßthaler, Spielleiterin beim TSV Münchingen und selbst in der Abwehr aktiv, nicht beirren. „Die Heidenheimer setzen sich die Meisterschaft selbst zum Ziel, und es klingt fast so, als hätten sie die ersten drei Punkte schon sicher, doch uns motiviert das erst recht.“ Zumal die Münchinger in der vergangenen Saison als Aufsteiger in die Verbandsliga gut mitgehalten haben. „Gegen Ende hatten wir Verletzungspech“, sagt Meßthaler. So fiel beispielsweise Vanessa Mouris im Tor aus. Abwehrspielerin Hanna Haug sprang für sie ein. Haug wollte nun eigentlich kürzer treten – hilft aber zum Saisonauftakt aus. „Wir schauen mal wie sich diese Personalie entwickelt“, sagt die Spielleiterin, die auf die Abwehrspielerin ungern verzichtet. Den TSV studienbedingt verlassen hat Flora Vogelsang.

Mit Daniela Kölbl kam eine Offensivspielerin nach Münchingen, die nach ihrer Trainerausbildung zuletzt Spielertrainerin in Warmbronn war. Ihre frühere Stationen: Böblingen, Sindelfingen und auch Erdmannhausen. „Sie ist eine erfahrene Allrounderin, wird bei uns im Angriff eingeplant“, sagt Eva Meßthaler, die froh ist, dass Trainer Michael Maier auch in der Saison 2017/2018 die Münchinger Damen betreuen wird. „Wir haben mit ihm den Aufstieg in die Verbandsliga gefeiert und es passt alles, es gibt also keinen Grund für einen Wechsel“, sagt Meßthaler. Mit diesem Erfolg in der Saison 2015/2016 schrieben die Münchinger übrigens Vereinsgeschichte – noch nie zuvor hatte eine Frauen-Mannschaft so hoch gespielt.

Nach einer guten Vorbereitung – allein das frühe Pokal-Aus gegen den TSV Langenbeutingen hätte nicht sein müssen – freut sich Eva Meßthaler, dass es wieder los geht. Gespannt ist sie auf die drei Aufsteiger Wendlingen, Lustnau und Granheim. Und sie weiß auch, dass der Auftaktgegner Heidenheim keineswegs zu unterschätzen ist. „Letztes Jahr sind sie zwar auf dem neunten Tabellenplatz gelandet, aber sie waren eindeutig stärker.“

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