Fußball Jetzt wird die SKV gejagt

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So wird Steffen Hertenstein (Mitte) für seine Rutesheimer in Oeffingen wohl nicht springen können – die Ferse zwickt. Foto: Andreas Gorr

Rutesheim/Ditzingen - Es ist schon immer noch etwas Besonderes, den Spitzenreiter zu schlagen und damit womöglich vom Thron zu stoßen. Diese Gelüste müssen die Spieler der SKV Rutesheim ab sofort möglichst im Keim ersticken.

TV Oeffingen ( 5.) – SKV Rutesheim (1.)

Das ist rekordverdächtig: Nach zwölf Spieltagen hatte die SKV Rutesheim einen Rückstand auf den damaligen Tabellenführer TSG Öhringen von 16 Punkten. Sieben Spiele später steht das Team von Trainer Rolf Kramer nach sieben Siegen in Folge selbst ganz oben. Die Konkurrenz schwächelt, die SKV findet zu Sicherheit und Konstanz zurück. „Das zeigt, dass wir in den letzten Spielen einiges richtig gemacht haben“, sagt der Übungsleiter. An der Ausgangssituation ändere sich jedoch gar nichts. Kramer: „Dinge, die wir vorher eingefordert haben, fordern wir auch weiterhin ein.“

Rutesheim ist die Mannschaft der Stunde. Der Gegner TV Oeffingen steht dem aber kaum nach. Der sonntägliche Gastgeber (16 Uhr) hat beginnend mit dem 3:3 im Hinspiel in Rutesheim in 15 Begegnungen, also einer kompletten Halbserie, nur ein einziges Mal verloren. Das 0:1 gegen den Lokalrivalen SV Fellbach fiel in der 91. Minute. Dazu treten die Oeffinger mit der Empfehlung als bester Heimelf der Liga an. In zehn Partien auf eigenem Platz holte die Mannschaft von Trainer Haris Krak 23 Punkte und damit noch einmal drei mehr als die SKV, die in dieser Wertung auf Platz zwei liegt. „Da weiß man schon, dass diese Aufgabe eine Herausforderung wird“, sagt Rolf Kramer.

Der SKV-Coach wird seine Mannschaft auf mindestens zwei Positionen umbauen müssen. Steffen Zeitvogel, dem zum mittlerweile dritten Mal die Kniescheibe herausgesprungen ist, und Steffen Hertenstein, der Probleme mit der Ferse hat, müssen ersetzt werden. Pascal Haug fehlt weiterhin krankheitsbedingt. Der Kader ist stark und ausgeglichen genug, um das auffangen zu können.

VfL Brackenheim (12.) – TSV Heimerdingen (7.)

Auch der TSV Heimerdingen ist noch voll im Geschäft, wenn es um die ersten beiden Plätze geht. Fünf Punkte in den noch verbleibenden elf Partien aufzuholen, ist – siehe SKV Rutesheim – kein Ding der Unmöglichkeit. Doch eben weil die Liga so ausgeglichen ist und die Heimerdinger auf den Relegationsplatz auch nur sieben Zähler Vorsprung haben, warnt TSV-Trainer Dietmar Seethaler davor, den Blick nach unten zu vernachlässigen: „Nehmen wir von da die drei Punkte mit, dann haben wir wirklich mal eine Lücke gerissen.“ Auch wenn sich das Team gegen das Schlusslicht Viktoria Backnang das Leben ob der vielen vergebenen Chancen selbst schwer gemacht hat, gibt es keinen Grund die Anfangself im Spiel beim VfL Brackenheim (Samstag, 18 Uhr) zu verändern. Einzig Salvatore Pellegrino wird es studienbedingt voraussichtlich nicht bis zur Anstoßzeit schaffen. Dietmar Seethaler hat keine Probleme damit, dafür den A-Jugendlichen Dominik Eitel ins kalte Wasser zu werfen.

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